Verhandlungen zu Stöcken gehen weiter

An diesem Mittwoch wollen Vertreter von Vorstand und Belegschaft ihre Kompromisssuche im Streit um die Schließung der Pkw-Reifenproduktion von Conti in Hannover-Stöcken fortsetzen. Im Dezember war von einem „Gedankenmodell“ die Rede, zu den Überlegungen war aber Stillschweigen vereinbart worden. Im Vorfeld der neuen Beratungen über die Zukunft von Stöcken wurde in Gewerkschaftskreisen die Hoffnung auf eine Einigung laut. Eine Prognose wollte aber niemand abgeben. Für Conti kommt nach Medieninformationen eine Verlagerung der Lkw-Reifenproduktion aus Tschechien nach Hannover als Ausgleich für die Schließung der Pkw-Reifenfertigung nicht in Frage. Für den Vorstand des Autozulieferers seien entsprechende Spekulationen „aus Kostengründen absolut nicht nachvollziehbar“, hieße es. Conti-Chef Manfred Wennemer hatte eine Rücknahme des Beschlusses über die Ende 2006 geplante Stilllegung bisher strikt abgelehnt.

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