US-Konzern „The Stanley Works“ übernimmt Facom

Der an der New Yorker Börse gelistete US-Konzern „The Stanley Works“ (New Britain/Connecticut) hat den bereits im letzten Sommer angekündigten Kauf des französischen Werkzeugherstellers Facom Tools abgeschlossen. Stanley Works zahlt dem bisherigen Facom-Eigner Fimalac 410 Millionen Euro in bar für die Akquisition.

Facom hatte zuletzt 370 Millionen Euro Jahresumsatz, die im Sommer 2005 bereits veräußerte Beissbarth-Gruppe nicht mitgerechnet. Der vor allem in Frankreich, Italien und den Benelux-Ländern bekannte Werkzeughersteller beschäftigt etwa 3.000 Mitarbeiter.

Stanley ist ein diversifiziertes Traditionsunternehmen (gegründet 1843) und hatte für 2004 einen Jahresumsatz von 2,5 Milliarden Euro verzeichnet, wovon auf die Sparte industrieller und für den Automobilbereich bestimmter Werkzeuge 1,1 Milliarden Euro entfielen (davon 85 Prozent in Amerika). Für das US-Unternehmen ist der Kauf vor dem Hintergrund zu sehen, sich in Europa eine stärkere Basis verschaffen zu wollen. Stanley hat angekündigt, im französischen Morangis ein leistungsfähiges Logistikzentrum errichten zu wollen.

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