Amtel will weitere Reifenfabrik verkaufen

Der pan-europäische Reifenhersteller Amtel-Vredestein N.V. spielt offenbar mit dem Gedanken, sich auch der defizitären Reifenfabrik im sibirischen Krasnoyarsk zu entledigen, nachdem man bereits im vergangenen Jahr die Anteile an der Rosava-Reifenfabrik in Belaya Tserkov (Ukraine) verkaufte. Die Modernisierung der Fabrik sei viel zu kostenintensiv und würde sich daher nicht lohnen, so CEO Alexei Gurin.

Wie russische Medien melden, passe die Reifenfabrik in Krasnoyarsk, die noch aus Sowjetzeiten stammt und vorwiegend Lkw-, Landwirtschafts- und billige C-Segment-Reifen fertigt, nicht mehr zur Strategie des neuen Unternehmens, das sich auf die Herstellung und den Vertrieb von hochwertigen Premium- und B-Segment-Pkw-Reifen konzentrieren wolle. Wie Amtel-Vredestein mitteilt, könne die Nachfrage nach Nutzfahrzeugreifen auch durch ausgelagerte Produktion abgedeckt werden. Amtel-Vredestein suche jetzt nach einem Käufer für die Fabrik; man sei bemüht, Arbeitsplätze zu erhalten. Nach abgeschlossenem Verkauf wird der Hersteller noch zwei Reifenfabriken in Russland (Kirov, Voronezh) sowie die Vredestein-Fabrik in Holland betreiben.

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