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Michelin freut sich über zahlreiche Motorsporterfolge 2005

Am Ende der Motorsportsaison 2005 liegt Michelin in der Endabrechnung vieler wichtiger Rennserien – beispielsweise Formel 1, MotoGP, Tourenwagenweltmeisterschaft oder Rallye-WM – ganz vorne. Schließlich sucht der Reifenhersteller eigenen Aussagen zufolge bewusst die Herausforderung des Wettbewerbs in den Topkategorien des Motorsports: Wo Michelin an den Start geht, will das Unternehmen auch „die Überlegenheit der eigenen Technologie“ unter Beweis stellen. Die Saison 2005 ist aus diesem Grunde eine ganz herausragende, denn die Marke aus dem französischen Clermont-Ferrand ging in allen Weltmeisterschaften des Automobilweltverbands FIA und auch bei den „24 Stunden von Le Mans“ als Sieger hervor.

Die Formel-1-Weltmeistertitel zusammen mit Renault bzw. Fernando Alonso in der Konstrukteurs- und Fahrerwertung stellen für die Franzosen dabei etwas ganz Besonderes dar: Es sind die ersten WM-Erfolge seit der Rückkehr von Michelin in die Königsklasse des Motorsports. Aber auch darüber hinaus kann sich die Saisonbilanz sehen lassen, denn die Partnerteams der Marke entschieden nicht weniger als 18 von 19 Läufen für sich und belegten 47 von 57 möglichen Podiumsplätzen. Grund zum Feiern hatte Michelin darüber hinaus in der höchsten Motorsportserie auf zwei Rädern: In der MotoGP-Klasse konnte der Italiener Valentino Rossi nämlich zum fünften Mal in Folge den WM-Titel holen. Der Yamaha-Pilot „schenkte“ seinem Reifenpartner damit bereits den 25. Titel in der Topkategorie. Mit 15 Siegen bei 17 Läufen können sich die Franzosen dabei wie in der Formel 1 über eine hohe Siegerquote bei den diesjährigen Rennen freuen.

Genau wie die MotoGP wird die Rallye-Weltmeisterschaft derzeit von einem einzigen Fahrer mehr oder weniger beherrscht: Sébastien Loeb, der ebenfalls auf Pneus aus Clermont-Ferrand vertraut, wusste 2005 erneut auf den Landstraßen und Schotterpisten dieser Welt zu überzeugen. Der Elsässer toppte in diesem Jahr dabei sogar seine Leistungen der Saison 2004 und verteidigte – genau wie sein Citroën-Team – den WM-Titel souverän. Dabei stellte das französische Trio nebenbei noch einige neue Rekorde auf: Loeb gewann als erster Rallye-Pilot sechs WM-Läufe in Serie. Darüber hinaus setzte die „French Connection“ neue Bestmarken, was die Gesamtzahl der Saisonerfolge bei den Fahrern (zehn Siege für Loeb) und Herstellern (elf Siege für Citroën) betrifft. Mit mittlerweile insgesamt 38 Titeln konnte Michelin eigenen Angaben zufolge seit Bestehen der Rallye-Weltmeisterschaft zudem mehr Erfolge einfahren als alle anderen Reifenhersteller zusammen.

Während die Entscheidungen in drei der vier wichtigsten Weltmeisterschaften bereits gefallen waren, stand in der 2005 erstmals ausgetragenen World Touring Car Championship (WTCC) das Saisonfinale noch bevor. Einem Teilnehmer war der Titel von vornherein nicht zu nehmen, schließlich rüstet Michelin das gesamte Starterfeld der Tourenwagen-WM im Alleingang aus. Hinzu kommen außerdem noch Erfolge abseits der Weltmeisterschaften. So läutete das französische Unternehmen bereits im Januar bei der Rallye Dakar die Saison erfolgreich ein: Während Michelin-bereifte Fahrzeuge die Motorrad- und Lkw-Kategorien für sich entschieden, gewann Konzerntochter BFGoodrich in der Automobildivision. Die amerikanische Marke verhalf darüber hinaus auch Bruno Saby im VW Touareg zum Erfolg im Marathon-Weltcup.

Neben dem Wüstenklassiker zählt das 24-Stunden-Rennen von Le Mans zu den größten Herausforderungen im Motorsport weltweit. Für Michelin Grund genug, auch bei diesem Sportwagenrennen die Konkurrenz herauszufordern. Nach dem Rennen zweimal um die Uhr belegten Tom Kristensen, sein Audi R8 und Michelin erneut die Spitzenposition. Für den Dänen bedeutete dies den bereits siebten Triumph bei dieser Veranstaltung – mehr als jeder andere Pilot bisher. Der französische Reifenhersteller kann sogar auf eine noch erfolgreichere Bilanz zurückblicken: Für Michelin stehen acht Siege in Serie und elf Erfolge bei den zurückliegenden 14 Ausgaben zu Buche.

Neben dem Gesamtsieger vertrauten des Weiteren die Gewinner der LMP2- und GT1-Kategorien auf Pneus aus Clermont-Ferrand, ebenso wie die Titelträger der American Le Mans Series (ALMS) und der Le Mans Endurance Series (LMES). Hinzu kommen GT2-Klassensiege in der American Le Mans Series (ALMS), LMES und FIA-GT-Meisterschaft sowie der Erfolg in der GT1-Division der ALMS. Einen Beitrag zu den Michelin-Motorsporterfolgen im Jahr 2005 leisteten darüber hinaus Adam Raga, der für die Marke mit dem Bib die Doppelweltmeisterschaft bei der Indoor- und Outdoor-Trial-WM holte, sowie Antonio Cairoli und Boris Chambon, welche die MX2-Klasse der Motocross-WM bzw. die Supermoto-Kategorie S2 auf Michelin-Reifen gewinnen konnten.

„Wir sind absolut begeistert, am Ende der Saison 2005 auf so viele gewonnene Titel zurückblicken zu können“, sagt Edouard Michelin, Vorstandsvorsitzender der Michelin Gruppe. „Ganz gleich in welcher Rennserie: Wir haben stets unter Beweis gestellt, dass die Produkte von Michelin und BFGoodrich die Performance unserer Partner unterstützen und ihre Chance auf Siege maßgeblich verbessern. Der Wettbewerbsvorteil, den das Know-how von Michelin bietet, beschränkt sich dabei nicht allein auf die Einsätze im Sport. Er erstreckt sich auch über unser komplettes Reifenangebot. Der Rennsport ist ein fantastisches Instrument, um zu testen und zu lernen. Die Erfahrungswerte, die wir dabei gewinnen, kommen allen unseren Kunden zugute“, so der Konzernchef. Trotz dieser Erfolgsbilanz wolle man sich allerdings nicht auf dem Erreichten ausruhen, sondern bereits sich bereits jetzt intensiv auf die kommende Saison vor.

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