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Enduroreifen „6 Days Extreme“ beschert Metzeler WM-Titel

Bereits im ersten Jahr des Metzeler-Engagements in der Enduroweltmeisterschaft holten sich Fahrer, die mit Reifen des Herstellers an den Start gingen, die Weltmeistertitel in allen drei Wertungsklassen. Schon nach dem vorletzten WM-Wochenende in Griechenland standen drei Metzeler-Piloten des KTM-Teams vorzeitig als Weltmeister fest. Als Erster holte der Spanier Ivan Cervantes in der E1-Klasse seinen Titel, in den darauf folgenden Läufen der E2- und E3-Wertung machten dann der Finne Samuli Aro und der Brite David Knight den WM-Dreifacherfolg klar. Dabei vertrauten alle drei KTM-Werkspiloten auf Offroad-Reifen des neuen Typs „6 Days Extreme“ von Metzeler, der in enger Zusammenarbeit mit den Top-Fahrern in der Enduro-WM entwickelt wurde und den „MCE Six Days“ in der Palette des Herstellers vollständig ersetzt.

Den neuen „6 Days Extreme“ sieht Metzeler als „vorläufigen Endpunkt in der langen Tradition äußerst erfolgreicher Geländesportreifen“ der deutschen Marke. So hat man seit 1935 zahlreiche Siege bei deutschen und europäischen Enduromeisterschaften und drei Siege bei den Enduromannschaftsweltmeisterschaften – den legendären „Six Days“ – gesammelt. In der jüngeren Vergangenheit zwischen 1990 und 1997 konnten zwölf Enduroweltmeisterschaften in verschiedenen Klassen auf dem eigenen Konto verbucht werden. Mit dem neuen Reifen, der mit einem zeitgemäßen Stollendesign sowie mit modernsten Werkstoffen in Gummimischung und Karkasse aufwarten soll, und dem WM-Dreifacherfolg in der diesjährigen Saison feiert der Hersteller somit gewissermaßen eine Art Comeback.

Dank seiner Konstruktionsweise meistert der „6 Days Extreme“ Aussagen des Anbieters zufolge die weit gesteckten Anforderungen im modernen Endurorennsport – von kniffligen Trial-Passagen auf Waldboden oder Geröll bis hin zu schnellen Motocrosssektionen. Die Stollenanordnung beim Vorderreifen folgt einem V-förmigen Grundmuster in den Flankenbereichen, zusätzlich besitzen diese Stollen breite Basisflächen. Hinzu kommen größere Abstände zwischen den mittleren Stollen, die für ein sehr gutes Bremsverhalten und hohe Kurvenstabilität zuständig sind. Beim Hinterreifen wurden die Stollen von der Mitte bis zur Schulter diagonal angeordnet. In Verbindung mit den weit auseinander stehenden mittleren Stollen und den „scharfen“ Stollenrändern des „6 Days Extreme“ soll dies zu einer guten Seitenführung und Traktion führen – bei jedem Terrain.

Basis für den neuen Geländereifen ist eine als ebenso leicht wie stabil beschriebene Diagonalkarkasse aus Polyestergeweben. Sie wurde laut Metzeler auf maximale Bodenhaftung und Seitenstabilität bei höchster Durchstoßfestigkeit optimiert. Um die dadurch erzielte Widerstandskraft des „6 Days Extreme“ noch weiter zu unterstützen, setzten die Entwickler zusätzlich noch auf spezielle Polymere und Füllstoffe in der Gummimischung. „Sie ist besonders resistent gegen Schnitte und Risse und bietet auch bei höheren Temperaturen und in schwerem Gelände eine lange Lebensdauer von Lauffläche und Profilstollen – ein echtes Plus bei den langen Renndistanzen im Endurosport“, so der Hersteller über den den F.I.M.-Bestimmungen entsprechenden Pneu. Mit diesem Bündel an technischen Innovationen sei der ab sofort in den Dimensionen 90/90-21 M/C 54M M+S, 120/90-18 M/C 65M M+S und 140/80-18 M/C 70M M+S im Fachhandel erhältliche „6 Days Extreme“ der ideale Reifen, um im Endurorennsport ganz vorne mitzufahren.

Dass dies nicht nur für internationale Einsätze, sondern auch für nationale Endurorennserien gilt, dürfte selbstverständlich sein und wird zudem von einigen weiteren Erfolgen der Marke Metzeler belegt. So konnte sich beispielsweise David Knight – wie in der WM-Klasse E3 – bei der achtzigsten Auflage der „Sixdays“ in der Slowakei den Titel in der Gesamteinzelwertung holen. Und nach dem Saisonende in Europa siegte der Brite auf seiner Metzeler-bereiften Werks-KTM zudem beim „Endurocross“ in Las Vegas und dem erstmals ausgetragenen Einladungsrennen „Last Man Standing“ in Texas. Bei den Läufen zur Enduroeuropameisterschaft waren Metzeler-Piloten ebenfalls ganz vorne mit dabei und konnten sich vier Vizeeuropameistertitel holen. Darüber hinaus gingen in der Deutschen Enduromeisterschaft nicht nur die Meisterschaftstitel der Klassen 2 und 3 an Fahrer, die auf Reifen mit dem Elefanten-Logo auf der Seitenwand vertrauen, sondern auch die Vizemeister der Klassen 2 und 1 wurden von Metzeler-Piloten gestellt.

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