Arbeitnehmerseite im AR will Conti-Vorstand Widerstand leisten

Nach einem Bericht der Hannoverschen Allgemeine droht eine Verschärfung des Konfliktes um die Schließung der Pkw-Reifenfertigung im Continental-Stammwerk Hannover-Stöcken auch im Aufsichtsrat. Die Arbeitnehmerseite will in diesem Gremium den Vorstandsbeschluss per Abstimmung offensichtlich kippen, obwohl Werksschließungen eigentlich als Teil des operativen Geschäftes gelten, daher Vorstandssache sind und nicht Gegenstand von Aufsichtsratsbeschlüssen. Die Belegschaftsvertreter berufen sich allerdings auf ein Gutachten, nach dem der Schließungsbeschluss rechtsunwirksam sei, weil die Conti-Spitze ein Sonderkündigungsrecht für Vertriebsvereinbarungen falsch interpretiert habe. Bei Stimmenpatt im Aufsichtsrat zählt die Stimme des Aufsichtsratsvorsitzenden doppelt: Das ist Dr. Hubertus von Grünberg.

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