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Kumho mit duftender Europa-Premiere

Bei der 38. Essen Motor Show zeigte Kumho die umfassende Bandbreite der Ultra-High-Performance-Reifen sowie des Motorsportprogramms; gemeinsam mit den Tuning-Partnern präsentierte man die gesamte sportliche Produktpalette. Dreh- und Angelpunkt des koreanischen Herstellers war zum einen der rund 210 m² große Messestand. Hier zeigten die Tuning- und Motorsport-Spezialisten sechs spektakuläre Renner. Dazu den Geiger-Hummer auf Kumhos 28-Zoll-Reifen, den Porsche Boxter 997 von Heidl, einen von Edo Competition vorbereitet 911er im GT-2-Trim, den Weltrekord-Mazda RX 8 sowie den aktuellen Audi A6 von Nothelle. Außerdem hatten Kumhos neue Duftreifen Europapremiere.

Darüber hinaus war man durch die Kooperation mit namhaften Tunern in nahezu allen Hallen vertreten, so Kumho. Rund 35 perfektionierte Fahrzeuge von C wie CarLine über N wie Nothelle oder M wie Mattig bis zu R wie Rieger oder Vmaxx wurden präsentiert – allesamt auf Kumho-Reifen mit rund 30 unterschiedlichen Reifendimensionen und Profilen. Dies aber nicht nur auf dem eigenen Messestand, sondern auch bei den Tuning-Partnern. Bei 21 Ausstellern seien die Ultra-High-Performance-Reifen „Made in Korea“ im entsprechenden Umfeld zu sehen. „Aber nicht nur dort zeigte der Hersteller seine Präsenz als der kompetente Tuningreifen-Experte: Die Besucher wurden quasi bereits in den beiden Haupt-Eingangsbereichen von Kumho gebrandeten Eye-Catchern empfangen“, betonte man am Kumho-Stand.

Dabei bot Kumho den erwarteten rund 400.000 Tuning-Fans eine attraktive Kombination aus Produkten sowie Show-Programm. Bekanntermaßen standen bei den Messebesuchern attraktive Rad-Reifen-Kombinationen ganz oben auf dem Tuning- Wunschzetteln. Dem entsprechend habe sich das zehnköpfige Team um Direktor Sales und Marketing Helmut Haak umfassend vorbereitet, heißt es auf dem Kumho-Messestand.

Den Besuchern wurde darüber hinaus optisch wie akustisch – dies ist inzwischen gute Tradition bei Kumho – einiges geboten: Dazu gehörten die beiden Autogrammstunden mit der „Miss Tuning 2005“, Sarah Zöllner, auf dem Kumho-Stand. Auch das schnellste Ladies-Team beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring waren zu Gast.

Darüber hinaus wurde bei Kumho als Europa-Premiere noch ein weiterer Sinn angesprochen. Der koreanische Reifenhersteller zeigte eine weitere Aufsehen erregende Neu-Entwicklung, den Duft-Reifen. In gleich vier Versionen stellte Kumho den neuen, optisch von seinen Brüdern kaum zu unterscheidenden, besonderes riechenden Pneu vor: Orangenblüte, Rosmarin, Lavendel und Jasmin sind die Düfte, die erstmals von einem Reifen ausgehen.

Die neuen Duft-Reifen stehen in einer ganzen Reihe weiterer Kumho-Entwicklungen der jüngsten Vergangenheit. Dazu gehören vor allem die am Markt erhältlichen 26 und 28 Zoll großen UHP-Reifen ECSTA STX KL 12 für besonders leistungsstarke SUV. Oder auch die auf den offiziellen Namen ECSTA MX C hörenden Reifen, die bei „Wheel Spin“ spektakuläre Rauchwolken in verschiedenen Farben – rot, gelb, blau – produzieren.

Der „Scent Tire“ aber, so die englische Bezeichnung der duftenden Reifen, basiert auf dem seit einigen Monaten in voller Dimensionsbreite auf dem Markt befindlichen Reifen Kumho ECSTA SPT KU31. Auf der Essen Motor Show wurden sie in der Dimension 225/45 R17 erstmals öffentlich einem größeren Publikum vorgestellt. Deutlich riechbar seien seine „inneren Werte“ in bis zu zehn Meter Entfernung, heißt es vonseiten des Herstellers. Mindestens ein Jahr, so die Entwicklungsingenieure und -techniker, bleibe der Duft erhalten.

Beigefügt werden die notwendigen Aroma-Komponenten – wie auch bei den roten, gelben und blauen Rauch abgebenden Reifen – während der eigentlich bekannten Produktionsverfahren. Die duftenden Zusatzstoffe kommen zur vorgesehenen Laufflächen- und Seitenwandmischung hinzu. Allerdings seien diese Zusatzstoffe für ihren speziellen Einsatzzweck besonders ausgelegt. 150 bis 200 Grad Celsius müssen sie vertragen, da sie sich ansonsten schon während der Vulkanisation im wahrsten Sinne des Wortes „in Luft auflösen“ würden. Auch diese Kumho-Entwicklungen seien durch zwei zusammenhängende Patente umfassend gesichert. Ein Verkauf an Endkunden sei allerdings derzeit nicht geplant.

Mit dem Duft-Reifen wolle Kumho seine weltweiten technologischen Ressourcen und auch die mittelfristigen Unternehmensziele unterstreichen: Die aktuelle Nummer elf auf dem Weltmarkt wolle bis zum Jahr 2009 auf den achten Platz aufsteigen, um im Jahr 2015 Rang fünf zu erreichen. Deshalb werde der Fokus in den Verkaufs- und Marketingaktivitäten auf High-End und Produkte für vielversprechende Nischen-Märkte gelegt. Der Duft-Reifen sei wie die bereits vorgestellten Entwicklungen ein weiterer Schritt, um im internationalen Automobilgeschäft als der strategische, innovative und Marketing-orientierte Partner wahrgenommen zu werden.

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