Hauptpreis im Truck-Point-Wettbewerb geht an Spedition Bobe

Als der Gewinner des europaweit ausgeschriebenen Truck-Point-Wettbewerbes gezogen wurde, war das Glück auf der Seite der Firma Aug. W. Bobe aus Bad Salzuflen. Denn das im Mai 1936 gegründete Speditionsunternehmen, das heute 95 Mitarbeiter beschäftigt und 70 Zug- bzw. 85 gezogene Einheiten im nationalen/internationalen Verkehr einsetzt sowie im Containerbereich weitere 50 Containerchassis bewegt, kann sich über den Hauptgewinn des „European Truck Point Contest 2005“ freuen. Dabei handelt es sich immerhin um einen Mercedes-Benz Actros 1848 LS mit GMD-/Aircept-Bereifung von Bridgestone, der jetzt im Mercedes-Benz-Brancheninformationszentrum (Wörth) in Anwesenheit des Bridgestone-Managements aus Bad Homburg an Carsten Overbeck, geschäftsführender Gesellschafter der Spedition Bobe, übergeben wurde. „Eine Zugmaschine als Hauptgewinn bekommt man nicht alle Tage. Die Nachricht von Bridgestone, wir hätten den ersten Preis gewonnen, war für uns und alle Mitarbeiter eine riesige Überraschung. Wir werden diesen Gewinn gemeinsam feiern, damit alle etwas davon haben. Der Actros ist bestens geeignet für unsere permanent laufenden Italien-Verkehre“, freut sich Overbeck.

„Wir sind praktisch hundertprozentiger Bridgestone-Kunde und sehr zufrieden mit der ausgezeichneten Zusammenarbeit. Unser Truck-Point-Partner in Lemgo checkt regelmäßig am Wochenende unsere Reifen und beliefert uns jederzeit mit Neureifen sowie ‚Qualitread’-Runderneuerungen. Über ihn und den Bridgestone-Bezirksleiter haben wir regelmäßig Kontakt zur Zentrale und erhalten Informationen über die neuesten Bridgestone-Entwicklungen bei Produkten und Dienstleistungen“, erzählt Overbeck. Durch die Zusammenarbeit mit Truck Point erhalte man ein hohes Maß an Sicherheit, da die regelmäßigen Fuhrpark-Checks garantierten, dass beispielsweise der Luftdruck der Reifen stets optimal sei. „Dadurch können wir eine höhere Laufleistung und weniger Ausfälle verzeichnen. Wir haben sicherlich auch deshalb schon seit langer Zeit keine Reifenpannen mehr erlebt“, so Overbeck weiter.

Und auch wenn ihn die Spedition selten in Anspruch nehmen müsse, sei der nationale und internationale Pannenservice ein absolutes Top-Servicethema. „Durch die Truck-Point-Händler ist schnelle Hilfe garantiert. Das spart uns Zeit und Geld und bringt Sicherheit – in der Planung und im Straßenverkehr. Nicht zuletzt deshalb haben wir auch drei Actros mit Bridgestone-‚GMD’-Bereifung und ‚Aircept’-Technologie im Einsatz. Diese Lkw-Reifen mit Notlaufeigenschaften bieten das sprichwörtliche Sicherheitspolster, das im Falle eines Falles entscheidend für Personen, Güter und den Straßenverkehr insgesamt ist“, ergänzt der geschäftsführende Gesellschafter der Spedition Bobe, die nach eigenen Aussagen seit eineinhalb Jahren auch verstärkt auf runderneuerte Reifen setzt. „Runderneuerte Reifen laufen bei uns sehr gut und werden nicht nur national, sondern europaweit von uns eingesetzt“, sagt Carsten Overbeck.

Bei einem so engen Verhältnis zum Reifenhersteller Bridgestone verwundert es auch nicht, dass sich das Unternehmen als eine von 14.000 Speditionen im Frühjahr dieses Jahres an der europaweiten Umfrage bzw. dem Wettbewerb von Truck Point beteiligt hat. Zwischen April und Juni 2005 waren europaweit alle Spediteure und Flottenentscheider unter den Kunden der Truck-Point-Händler angeschrieben worden. Ziel war es, über einen internetgestützten Fragebogen Serviceerwartungen der Flottenbesitzer und -entscheider abzufragen und diese Erkenntnisse in das Dienstleistungsangebot von Bridgestone respektive Truck Point einfließen zu lassen. Schwerpunkte waren unter anderem Themen wie Achsvermessung und Spureinstellung, das Nachschneiden von Lkw-Reifen, der Pannenservice oder das Auswuchten von Nutzfahrzeugreifen. Damit sollte einerseits das Fachwissen und die Sensibilität der Spediteure bezüglich Reifen herausgefunden, andererseits zudem deren Erwartungshaltung an Handels- und Industriepartner näher beleuchtet werden.

Einem persönlichen Anschreiben lag eine CD mit einem kurzen Video bei, an dessen Ende sich ein direkter Link zur Umfrage im Internet fand. Auch der Bridgestone-Lkw-Außendienst trug zur Bekanntmachung der Umfrage bei. „In Deutschland wurden etwa 1.000 Speditionen angesprochen, hiervon beteiligten sich rund 200 Flotten an der Umfrage, dies entspricht einem sehr guten Rücklauf von 20 Prozent“, zeigt sich der Reifenhersteller zufrieden mit der hohen Resonanz. Bei der Auswertung der eingesandten Antworten habe sich schnell gezeigt, dass das besondere Interesse der Flottenentscheider unter anderem den Bereichen Pannenservice, Fleet Check und neuen Abrechnungssystemen gilt. Karkassenmanagement, technische Informationen, die Unterstützung bei der Lösung technischer Probleme, Informationen zu Reifensortimenten und Flotteninspektionen riefen demnach ebenfalls großes Interesse bei den Befragten hervor.

Zum Spitzenreiter unter den Serviceanforderungen haben die Umfrageteilnehmer jedoch den nationalen, aber auch den internationalen Pannenservice gekürt. Dem tritt Bridgestone mit seinem europaweiten Netz an Truck-Point-Reifenfachhandelspartnern gegenüber, die nach Aussagen des Reifenherstellers regelmäßig geschult werden und mit neuestem technischen Equipment ausgestattet sind. Allein in Deutschland hat Bridgestone heute 580 Truck-Point-Händler als Partner. An allen europäischen Hauptverkehrsrouten zusammengenommen sollen europaweit sogar fast 2.000 Truck-Point-Partner binnen kurzer Zeit mit Servicemobilen und Werkstätten im Falle eines Falles schnelle und kompetente Hilfe leisten. Mit seinen „Greatec“ und „Aircept“ genannten Technologien bietet Bridgestone darüber hinaus als derzeit einziger Lkw-Reifenhersteller ein Notlaufsystem für Lkw-Reifen, das bei plötzlichem Luftdruckverlust bei Reifen auf der Antriebsachse eine Weiterfahrt aus dem Gefahrenbereich und günstigstenfalls bis zur nächsten Reifenfachwerkstatt ermöglicht.

Regelmäßige Informationen zu Reifen, Technologien und Dienstleistungen erhalten Flottenentscheider durch zielgruppenspezifische Publikationen wie beispielsweise den „Truck Point Info Letter“ oder die Zeitung „Real Answers“ auf deutscher sowie europäischer Ebene. „Qualitread“-Runderneuerungen, Flottenvereinbarungen oder das so genannte „Fleet Check Reporting“ sind weitere Serviceleistungen Bridgestones, die in der Umfrage gezielt nachgefragt wurden. Deren Ergebnisse will Bridgestone nun nutzen, um die vorhandenen Serviceangebote zu optimieren. Denn im nächsten Schritt will man aus diesen Erkenntnissen Profile erstellen, die es ermöglichen, für die Kunden noch zielgerichtetere Angebotsformen zu entwickeln. „Insgesamt hat die Umfrage Bridgestone in der Verwendung verschiedener Tools bestätigt sowie Erkenntnisse darüber gebracht, in welchen Bereichen das Engagement weiter verstärkt werden kann“, schreibt der Reifenhersteller daher in eine Pressemitteilung.

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