Icebear W300 mit Notlaufeigenschaften

Der Reifenhersteller Hankook präsentiert auf der Frankfurter IAA erstmals auch den Winterreifen Icebear W300 mit dem „Hankook Runflat System“ mit Notlaufeigenschaften. Der High-Performance-Sommerreifen Hankook Ventus S1 evo mit HRS war bereits auf der letzten Essener Motorshow vorgestellt worden. Außerdem gibt es den Icebear W300 mit der „Hankook Runflat System“ (HRS)-Technologie in den Dimensionen 205/55 R16V beispielsweise für den 1er und 3er von BMW sowie in der Dimension 225/50 R17V für den 5er.

Eine gezielte Verstärkung der Reifenflanken ermöglicht es, trotz vollständigem Druckverlust im Reifen noch eine Strecke von bis zu 80 Kilometern zurückzulegen. Je nach Fahrzeugtyp kann dies bei Geschwindigkeiten von bis zu 80 km/h geschehen. Ziel bei der Entwicklung des HRS war es, durch die Verwendung neuer Mischungen eine sehr hohe Stabilität der Flanken zu erreichen, ohne dadurch das Gewicht des Reifens unnötig zu erhöhen. Die so genannte „SMH Rubber Technology“ als Herzstück der HRS-Reifen fängt während der Fahrt ohne Luftdruck Stöße ab, erhält die Reifenstabilität aufrecht und ist hitzebeständig. Dazu seien drei entsprechende Mischungen schichtweise in der Reifenwand angeordnet, so der Reifenhersteller.

Hankook reagiert mit dem neuen HRS auf die zunehmende Bedeutung von Ultra-High-Performance-Reifen einerseits und von Notlaufreifen andererseits im Markt. Das Flaggschiff des Unternehmens Ventus S1 evo ist für Geschwindigkeiten von bis zu 300 km/h ausgelegt (Geschwindigkeitsindex Y). Wie alle anderen Runflat-Systeme, so darf auch der HRS-Reifen nur in Verbindung mit einem Reifendruck-Kontrollsystem eingesetzt werden.

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