Reifentester Matzke übernimmt neue Verantwortungen

Vor 35 Jahren hat der ÖAMTC, österreichisches Pendant zum deutschen ADAC, als erster mit Vergleichen von Winterreifen begonnen. Für die Zukunft hat sich der ÖAMTC einen professionellen Tester gesichert: Friedrich Eppel war für die Reifenprüfungen bei Semperit verantwortlich, er leitete dabei auch das Semperit-Prüfzentrum in Kottingbrunn. Damit kann sich der seit 35 Jahren verantwortliche Willy Matzke seinen Herausforderungen im Rahmen von Eurotest für die Erhöhung der Straßensicherheit voll widmen. Er ist speziell für Tunneltests und Baustellesicherheit verantwortlich.

Die Testmethoden des ÖAMTC wurden in den letzten dreieinhalb Jahrzehnten derart verfeinert, dass sie auch für andere zum Vorbild wurden. Doch gerade aufgrund dieser Erfahrungen warnt der Automobilclub: Gleiche Reifen mit gleichen Namen müssen in anderen Ländern nicht über die gleiche Spitzenqualität verfügen wie in Österreich. Wer im Supermarkt oder im Internet kauft, hat keine Garantie auf Topqualität.

Der ÖAMTC jedenfalls kauft die Testreifen im österreichischen Fachhandel. Gibt es zu Testbeginn im jeweiligen Vorwinter erst Prototypen von Neuprodukten, so werden die späteren Serienprodukte dann im Sommer im Schnee von Neuseeland nachgeprüft. An diese Erfahrungen kann Eppel anknüpfen, denn er ist nicht nur in der Messtechnik auf dem neusten Stand (er kommt direkt von Siemens TS/Metro zum Club), sondern beherrscht auch die subjektiven Messfahrten.

Matzke hingegen fungiert nunmehr auch als vom Verkehrsminister berufener Beirat in der Servicegesellschaft der Asfinag, die künftig die Verantwortung für alle Fernstraßen von den Ländern übernehmen wird.

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