Kein Schrecken mehr bei Schnee

Wer im Winter unter Termindruck Lasten befördert, sollte besser auf Winterreifen vertrauen. Wenn abschüssige, glatte Passagen zu bewältigen sind oder Schnee im Mittelgebirge droht, sollten sie aufgezogen werden. Continental hat nun das Angebot erweiteret und bietet ab Oktober auch einen Trailerreifen für solche Witterungsbedingungen. Und das erweiterte Angebot von Runderneuerten bringt bei noch geringeren Kosten ebenfalls Sicherheitsvorteile bei winterlichen Straßenverhältnissen.

Bei Winterreifen für schwere Lkw muss zwischen Lenkachsen- und Antriebsachsen unterschieden werden. Für beide gelte dennoch gleichermaßen: „Bei Schnee, Eis, trockener und nasser Fahrbahn muss das Lenk-, Brems- und Fahrverhalten jederzeit kalkulierbar bleiben“, schreibt Continental in einer Pressemitteilung. Das gilt sicher auch für Trailer, für die es seit der vergangenen Saison erstmals auch ein Winterprofil gibt (HTW 265/70 R 19.5).

Für kalkulierbare Fahreigenschaften sorgen bei Continental-Winterreifen zwei Komponenten: Spezialmischungen, die nicht einfrieren – also ihre Geschmeidigkeit bei niedrigen Temperaturen nicht verlieren – und das mit viel Know-how gezeichnete Profildesign.

Dem aktuellen Kostendruck im Transportgewerbe sehr entgegen kommend sein dürfte dabei, dass die „sicheren Winterprofile nicht nur als Neureifen im Markt sind, sondern auch als Runderneuerte“. Die Traktionsreifen HDW gibt es – im Heißrunderneuerungsverfahren von Contire hergestellt – auch für besonders preisbewusste Transporteure. Und als ContiTread B-HDWS steht der vom Runderneurungsriesen Bandag produzierte Reifen zur Verfügung. Mit diesem HDWS-Profil – für schwerste winterliche Bedingungen, einzusetzen auf der Antriebsachse – „verlieren schneebedeckte Steigungen ihren Schrecken“, so der Hersteller in einer Pressemitteilung. Mit dem Speed-Index K ist er bis 110 km/h freigegeben.

Reifen an der Lenkachse sollen im Winter trotz glatter Fahrbahn die Fahrtrichtung vorgeben. Dazu haben die Entwicklungsingenieure des Hannoveraner Reifenherstellers Continental ihren Winterspezialisten eine speziell zusammengestellte Mischung mitgegeben. Das Profil mit einer hohen Anzahl querorientierter Klotz- und Lamellenkanten soll beste Traktion sichern, während die kurzen, beweglichen Profilstollen für gute Selbstreinigung sorgen sollen. Darüber hinaus spart der HSW Scandinavia die Umrüstung zu Sommerreifen, wenn der Winter vorüber ist: Das „intelligente Profil“ entwickelt sich bei zunehmender Laufleistung zum sommertauglichen Rillenprofil.

Mit der Größe 385/55 R 22,5 wird ab Herbst dieses Jahres das von Continental geprägte Midi-Liner-Konzept auch für winterliche Bedingungen nutzbar. Der breite Vorderachs-Winterreifen bringe viel Gummi auf die Straße – mit Vorteilen für die Übertragung der Kräfte. Die gegenüber schmaleren Reifen größere Zahl von Profilrillen nehme zudem mehr Schnee auf, was ebenfalls für verbesserten Grip dank Adhäsionshaftung sorge.

Auch der Antriebsachsenreifen HDW von Continental für den Wintereinsatz kann als Ganzjahresreifen gefahren werden: Im Herbst aufgezogen, sichere er gutes und sicheres Fortkommen im Winter. Sind Schnee und Eis dann passé, biete er sich als Ganzjahresreifen auf der Antriebsachse an. Damit erhalte der Transportunternehmer zwei Reifen in einem.

Für besonders schwere Einsätze in verschneiten Regionen hat Continental allerdings den HDW Scandinavia entwickelt. Im Vergleich zum herkömmlichen HDW hat dieser Antriebsachsreifen mehr Profilkanten, die seine Traktionsfähigkeit noch weiter erhöhen. Seine in die Miniblöcke des Profils eingearbeiteten Lamellen sollen sich beim Bremsen oder Beschleunigen im Untergrund abstützen. Das gebe zusätzlichen Halt und helfe, auch steilste Pässe im Winter zu befahren.

Folgende Dimensionen stehen für den HSW Scandinavia zur Verfügung (alles R 22.5): 385/65, 315/80, 275/70, 295/80, 315/70, 385/55 158 L und160 K. Für den HDW Scandinavia sind folgende Dimensionen im Handel (R 22.5): 295/80, 315/80, 275/70 und 315/70.

Conti baut Pkw-Winterreifenpalette aus

Mit den beiden Modellen ContiWinterContact TS 810 und ContiWinterContact TS 810 Sport hat Marktführer Continental Hightech-Winterreifen für die Mittel- und Oberklasse sowie für sportliche Fahrzeuge im Portfolio. Für allradgetriebene Fahrzeuge liefert Continental den Conti4x4WinterContact.

Während der ContiWinterContact TS 810 für Pkw der Mittel- und Oberklasse entwickelt wurde, ist der ContiWinterContact TS 810 Sport für straffer abgestimmte Wagen konzipiert. Durch das extrem asymmetrische Profilkonzept sollen beide Modelle beste Fahreigenschaften bei allen winterlichen Straßenbedingungen bieten. So glänze der ContiWinterContact TS 810 Sport „durch ausgezeichnete Handlingeigenschaften auf trockener und nasser Fahrbahn und durch sichere Eigenschaften auf verschneiten Straßen“, heißt es dazu in einer Mitteilung. Mit seiner Freigabe bis 240 km/h sei er ein Hightech-Wintersportler im Premium-Segment.

Auch unter der Marke Semperit bietet die Continental für die aktuelle Wintersaison einige neue Dimensionen an. So etwa beim WinterGrip, beim SportGrip sowie beim VanGrip, der jetzt beispielsweise als 205/65 R 16 C 107/105 T neu im Programm ist. Neu im Lieferprogramm von Barum, einer weiteren Continental-Marke, ist der SnoVanis als sicherer und laufleistungsstarker Winterreifen für Vans und Transporter. Er geht mit Beginn der Saison in zehn Größen zwischen 14 und 16 Zoll mit Freigaben bis zu 190 km/h an den Start.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.