Reifensicherheitssysteme von Beru unter den Erwartungen

Trotz schwieriger Marktbedingungen, die durch hohe Rohstoffpreise, einen scharfen Preiswettbewerb und allgemein moderate Steigerungen der Automobilproduktion geprägt waren, konnte der Automobilzulieferer Beru AG (Ludwigsburg) seinen Umsatz zwar ausweiten und eine zweistellige EBIT-Marge von 13,1 Prozent realisieren. Getragen wurde der Anstieg aber von dem solide wachsenden Geschäft in der Dieselkaltstarttechnologie, dem Zuwachs in der Zündungstechnik und der Einführung und dem Hochlaufen neuer Produkte und Technologien im Bereich Elektronik und Sensorik, die Umsätze mit der Produktgruppe „Tire Safety Systems“ (TSS) lagen hingegen unter den Erwartungen.

Rückläufige Ausstattungsquoten und Auftragsverschiebungen, die aus der unsicheren Rechtslage in den USA resultierten, führten zu insgesamt enttäuschenden Umsatzerlösen bei TSS von 22,2 (30,8) Mio. Euro. Direkt messende Reifendruckkontrollsysteme werden jedoch ab September 2005 für 20 Prozent und im Folgejahr für 70 Prozent aller in den USA neu zugelassenen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge Pflicht. Das Unternehmen rechnet damit, dass Kundenaufträge für den US-Export gemäß des gesetzlich feststehenden Ausrüstungsszenarios jetzt abgerufen werden. Der Konzern erwartet ab dem nächsten Jahr bei dieser Produktgruppe daher ein hohes zweistelliges Umsatzwachstum.

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