Rösler kann sich nicht einigen – Kauf geplatzt

Mittwoch, 22. Juni 2005 | 0 Kommentare
 

Nur knapp eine Woche, nachdem die Rösler-Gruppe die Absicht bestätigt hat, das zu Continental/General Tire gehörende EM-Neureifenwerk in Bryan (Ohio/USA) kaufen zu wollen, scheint der Plan jetzt geplatzt zu sein. Wie die amerikanische Gewerkschaft USW (United Steelworkers) mitteilt, habe man sich nicht über einen neuen Tarifvertrag einigen können. Eine entsprechende neue Vereinbarung sei aber die Voraussetzung für den Verkauf des EM-Reifenwerks gewesen, schreibe die Nachfolgeklausel im bestehenden Vertrag zwischen der Continental und der USW vor.

Laut Gewerkschaft, sei man zu Zugeständnissen bereit gewesen und sei sogar die „extra Meile“ gegangen, habe aber keine Übereinkunft erreichen können. Bereits vor einer Woche teilte Rösler mit Sitz in Dortmund mit, die Verhandlungen mit den amerikanischen Gewerkschaften vor Ort gestalteten sich „äußerst schwierig“. Nach Rösler-Angaben sind in dem US-amerikanischen Werk 300 Mitarbeiter beschäftigt, der von ihnen erwirtschaftete Umsatz wird mit rund 150 Millionen US-Dollar angegeben.

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Kategorie: Allgemein

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