RDKS: US-Reifenindustrie fordert frühere Alarmauslösung

Die amerikanische Tire Industry Association (TIA) wehrt sich gegen den Anforderungskatalog der Verkehrs- und Sicherheitsbehörde NHTSA zur verbindlichen Einführung von Reifendruckkontrollsystemen in den USA. Darin heißt es, die Zeit bis zur Alarmauslösung sei von zehn – so die ursprüngliche Vorgabe – auf 20 Minuten auszuweiten. Der amerikanische Branchenverband nennt dies einen „riesigen Fehler“ sowie einen „Schritt zurück“ und befürchtet, dass während dieser zusätzlichen zehn Minuten ein defekter Reifen weiter an Luft verliert, überhitzt oder sogar ganz versagt. Laut NHTSA sei der Vorschlag, die Auslösezeit zu verdoppeln, aus der Automobilindustrie gekommen. Bei der TIA macht man sich unterdessen Sorgen darüber, dass zu spät erkannte Reifenschäden nur der Reifenindustrie angelastet würde, nicht dem Autohersteller, von Schadenersatzansprüchen ganz zu schweigen.

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