Pirelli beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring

Das Team von Pirelli Competizioni schafft für das 24-Stunden-Rennen bis zu 1.500 Reifen an den Nürburgring. Neben der reinen Menge ist vor allem die Anzahl an verschiedenen Größen für die unterschiedlichen Fahrzeug-Klassen beeindruckend: „Wir haben mehr als 20 verschiedene Größen an Slicks und Regenreifen dabei“, erläutert Peter Schimpf, Leiter Motorsport bei Pirelli in Deutschland das verfügbare Sortiment. „Da es natürlich auch zu jeder Größe unterschiedliche Mischungen gibt, kommen wir auf mehr als 50 verschiedene Spezifikationen, die wir mit unserem Team innerhalb von 48 Stunden je nach Wetterlage für die Teams montieren.“

Neben den für den Gesamtsieg in Frage kommenden Porsche-Teams Jürgen Alzen Motorsport mit Uwe und Jürgen Alzen sowie „Mr. Nürburgring“ Klaus Ludwig am Steuer und Land Motorsport mit Marc Lieb, Marc Basseng und Mike Rockenfeller vertraut auch das Team des Texaners Shane Fox mit Ruben Zeltner und Wolfgang Weber am Steuer auf einem Ruf-Porsche auf Pirelli-Reifen. Den größten Reifen aller Pirelli-Teams fährt dabei auch in 2005 einmal mehr Alzen Motorsport. Der von Fans „Turbinchen“ getaufte Allrad-Porsche rollt an der Hinterachse auf Reifen der Größe 325/705 R 18, was einer Laufflächenbreite von 32,5 cm und einer absoluten Höhe von 70,5 cm entspricht.

Für das Team Dörr Motorsport, das den Sieg in der Klasse A6 von 2003 wiederholen möchte, greift unter anderem Pirelli-Ringexperte Rudi Adams ins Lenkrad eines BMW M3 CSL. Die Pirelli-bereifte Audi-Phalanx beim diesjährigen Rennen zweimal um die Uhr wird angeführt vom Allrad-RS4 Biturbo des Teams Götz Motorsport gefolgt von vier Audi A3, davon erstmals auch eine Allrad-Variante. Zusätzlich werden darüber hinaus auch noch verschiedene Ford RS-Modelle bereift.

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