US-Händler werfen Blick auf Bridgestone-Lkw-Reifentechnologien

Obwohl Bridgestone erst vergangenes Jahr in den USA eine komplett neue Lkw-Reifenlinie vorgestellt hat, gab der Hersteller im Rahmen des diesjährigen Händlertreffens in New Orleans schon einen Ausblick auf neue Technologien, an denen derzeit gearbeitet wird. „Back to basics“ soll dabei einem Bericht der Onlineausgabe des FleetOwner-Magazins zufolge das Motto lauten. Das bedeute, dass man sich derzeit auf grundlegende Komponenten im Zusammenhang mit dem Unterbau eines Lkw-Reifens beschäftige. Im Fokus der Optimierungen rund um die Karkasskonstruktion sollen dabei vor allem die Widerstandsfähigkeit bzw. Haltbarkeit der Pneus sowie das Erreichen eines noch gleichmäßigeren Abriebsbildes stehen.

Damit dies gelingt, entwickelt Bridgestone demzufolge steifere Gürtellagen, die zugleich aber ein geringeres Gewicht aufweisen. Weitere Ansatzpunkte der Entwicklungsingenieure sind dem Bericht zufolge darüber hinaus ein verstärkter Wulstbereich sowie die Inner-Liner-Mischung, die ein so genanntes „SuperSealant“ enthält, welches das Eindringen von Feuchtigkeit in den Reifenunterbau um die Hälfte reduziere. Einen Blick konnten die Händler zudem auf das neueste Lkw-Notlaufreifensystem des Herstellers werfen, wobei vor allem die vorgestellte Möglichkeit, sich die Daten der zum System gehörenden kombinierten Druck-/Temperatursensoren im Vorbeigehen per Handy oder mittels durchfahrbarer Tore anzeigen bzw. aufnehmen zu lassen, von besonderem Interesse gewesen sein dürfte.

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