Pirelli Competizioni beim 24-Stunden-Rennen mit A3 am Start

Pirelli Competizioni, die Motorsport-Dependance des Reifenherstellers, tritt beim 24-Stunden-Rennen 2005 auf dem Nürburgring wie bereits im letzten Jahr mit drei Audi A3 2.0 T FSI an. Vorbereitet und eingesetzt werden die Fahrzeuge vom Team JvO-Autosport unter Führung des ehemaligen DTM- und ITC-Piloten Jörg van Ommen. Hinter dem Volant der Audis nehmen dann unter anderem Redakteure führender Deutscher Automobilmagazine Platz.

Die Ingolstädter, die als sportliche 3-Türer an den Start rollen, bieten dabei besonders unter dem Blech technische Schmankerl, die im Motorsport nach wie vor nicht alltäglich sind. So wird die Kombination von verbrauchsarmer FSI- mit leistungssteigernder Turbo-Technologie, nach den Audi R8 in Le Mans, erstmals in einem seriennahen Rennfahrzeug eingesetzt und per Direktschalt-Getriebe DSG an die Pirelli PZero-Rennslicks der Dimension 245/645 R 18 weitergeleitet.

Für die unter anderem von der Firma Carglass, die vor Ort an der Rennstrecke bei Glasbruch auch technischen Support bereitstellen wird, gesponserten Fahrzeuge steht dabei, neben den in bis zu fünf Mischungsvarianten verfügbaren P Zero Racing-Slicks und Regenreifen, auch der Semi-Slick P Zero Corsa Asimmetrico (mit Straßenzulassung) bereit. Er wird besonders gern bei den für die Nordschleife oft typischen wechselhaften Witterungsbedingungen eingesetzt, da er mit seinem geschlossenen Außenbereich bei Trockenheit mehr Grip als ein Regenreifen aufbaut und bei Nässe durch seine leichte asymmetrische Profilierung noch sicher gefahren werden kann.

Technische Projektpartner von Pirelli sind Aluminiumfelgenhersteller ATS und KW automotive. ATS rüstet die Renn-Audis mit Felgen des Typs DTM Competition in 8,5×18 Zoll aus, die pro Stück nur etwa sechs Kilogramm auf die Waage bringen. KW bringt ein in Zug- und Druckstufe getrennt einstellbares Rennsportfahrwerk der Competition-Serie zum Einsatz. Während an der Vorderachse Gewindefederbeine verbaut werden, verfügt die Hinterachse über eine getrennte Feder- und Dämpferanordnung mit höhenverstellbarer Alu-Federaufnahme. Weitere Partner sind ATE für die Bremsanlage sowie Diekmann für die funkbasierte Kommunikation. Die Firma König-Sitze liefert die Karbon-Rennschalen des Typs RSL 3000 (ca. 4,5 kg).

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