Gesetzlich festgelegte Runderneuerungsquote geplant

Freitag, 1. April 2005 | 0 Kommentare
 

Der Absatz runderneuerter Pkw-Reifen ist in den vergangenen Jahren immer weiter zurückgegangen. Nicht nur in diesem Marktsegment aktive Runderneuerer haben unter dieser Entwicklung zu leiden, auch unter Umweltgesichtspunkten kann dieser Trend nur als negativ bezeichnet werden. Das hat Umweltschützer auf den Plan gerufen, eine gesetzlich festgelegte Runderneuerungsquote bei Pkw-Bereifungen zu fordern, was dem Vernehmen nach beim Bundesverkehrs- und wohl vor allem im Umweltministerium prinzipiell auf offene Ohren gestoßen ist.

Geplant ist demnach, schrittweise den Anteil runderneuerter Pkw-Reifen bis 2007 auf fünf und bis 2010 auf zehn Prozent anzuheben. Für das Jahr 2010 ist ein oberes Limit von 20 Prozent im Gespräch, wobei diese Vorgaben nur bei der anstehenden Neubereifung eines Fahrzeugs sowie bei neu zugelassenen Pkw greifen. Für den Fall, dass diese Quoten von den Autoherstellern/Autohändlern bzw.

Reifenservicebetrieben nicht erreicht werden, sollen Geldstrafen drohen. Ob eine solche Zwangsmaßnahme allerdings ein probates Mittel ist, der Pkw-Reifenrunderneuerung zu einer Renaissance in Deutschland zu verhelfen, sollte kritisch hinterfragt werden. Deshalb haben wir auf unseren Internetseiten eine neue Frage des Monats online gestellt, um ein Meinungsbild der Branche einzuholen.

Kategorie: Allgemein

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