Michelin sieht in RFID-Chips großes Potenzial

Goodyear hat bereits in Feldversuchen den Ersatz von Barcodes an Reifen durch so genannte RFID-Chips (Radio Frequency Identification) erprobt, doch auch Elektronikexperten von Michelin beschäftigen sich intensiv mit dieser – jedenfalls für das Produkt Reifen – Innovation, die unter anderem helfen soll, den gesamten Warenfluss und die Lagerhaltung zu optimieren bzw. das bisherige Leben des Reifens zu dokumentieren.

Der von Michelin entwickelte Chip behalte seine Funktionsfähigkeit nach Unternehmensangaben das ganze Pkw- oder LLkw-Reifenleben über, sei während der Produktion des Reifens implantiert worden und verfüge über Informationen zu Produktionsdatum und -ort, maximalen Reifendruck, -größe usw.. Der Reifen-Identifikationscode könne aber auch mit einem Identifikationscode des Fahrzeuges verknüpft werden. Das Auslesen der Daten des Transponders erfolgt über ein Handgerät.

Michelin werde den praktischen Nutzen dieser Technologie in dieser Woche im Rahmen einer Konferenz an der Clemson Universität in Hilton Head Island (South Carolina) diskutieren, schreibt Tire Review. Nach Ansicht von Michelin North America (MNA) seien die Möglichkeiten geradezu grenzenlos, wenn man sich mit den denkbaren Nutzen dieser Technologie beschäftige, meint der für diese Entwicklung verantwortliche F&E-Direktor George O’Brien. Lizenznehmer der MNA-Technologie sind die beiden Elektronikfirmen Sharp und AWID.

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