Wechselt Kwik-Fit erneut den Besitzer?

Die Mehrheitsgesellschafter an Kwik-Fit (19 Prozent hält der vormalige Eigner Ford) CVC Capital Partners prüfen den Verkauf oder Börsengang der britischen Werkstattkette. Um das Mandat für Beratung und Abwicklung bewerben sich laut Financial Times die Investmentbanken Citigroup, Deutsche Bank, Goldman Sachs, Merrill Lynch und Morgan Stanley.

Das Unternehmen, zu dem auch die in Deutschland operierende Pit-Stop-Kette gehört, werde derzeit mit über 1 Milliarde Euro bewertet. 2002 hatte die Investmentgruppe CVC 81 Prozent der Anteile zu einem Preis von etwa 480 Millionen Euro vom vormaligen Alleingesellschafter Ford übernommen. Der wiederum hatte das 1971 von Sir Tom Farmer in Edinburgh gegründete Unternehmen im Jahre 1999 gekauft.

Als potentielle Interessenten werden neben anderen Investmentgruppen, die den hohen Cash-Flow Kwik-Fits im Auge haben dürften, auch Bridgestone und Michelin genannt. Der Umsatz für das letzte Geschäftsjahr hat bei knapp 1,1 Milliarde Euro gelegen, der Profit bei 87 Millionen Euro.

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