Die 5. Fulda-Challenge

Bereits zum 5. Mal in Folge hatte Fulda Reifen in Zusammenarbeit mit Bergold Promotions das Wintersport-Event durchgeführt. Mit internationalem Medieninteresse und unter aktiver Begleitung zahlreicher Pressevertreter aus dem In- und Ausland ging der diesjährige arktische Zehnkampf auf kanadischem Boden erstmals mit einem prominenten Sportler-Team an den Start: Nach mehrjährigem Einsatz als Veranstaltungs-Coach wurde Rallye-Champion Jutta Kleinschmidt an der Seite von Musiker und Extremsportler Joey Kelly regulär als Teilnehmerin der Fulda-Challenge 2005 gelistet.

„Es war eine tolle Zeit und eine einmalige sportliche Herausforderung. Doch irgendwann, nach so vielen Tagen Höchstleistung, sagt dir dein Körper, dass es genug ist. Vorerst …“ Die Resonanz war eindeutig, ihre Gesichter sprachen Bände. Gezeichnet von Extrembelastung und dem Stolz der hart erkämpften Selbstüberwindung nahmen sie nach sieben Tagen Dauerstress für Körper und Seele Kurs auf die allerletzte Zielgerade. Und unter einem glasklaren Polarhimmel und der beißenden Kälte eines arktischen Winternachmittags entließ die nordkanadische Wildnis seine aus ganz Europa, den USA und Kanada angereisten Gäste in die Regeneration.

Auf der Suche nach einem einzigartigen Abenteuer und dem vielleicht spektakulärsten Sporterlebnis ihres Lebens waren zehn internationale Teams Ende Januar in die faszinierende Naturkulisse des legendenumwobenen Yukon Territory eingetaucht und stießen dort mit der Fulda-Challenge auf außergewöhnliche Grenzerfahrungen für die Sinne und den sportlichen Ehrgeiz.

Unter den Bedingungen einer extrem frost- und schneereichen Kälteperiode erstreckte sich die in diesem Jahr neu festgelegte Gesamtroute vom südlichsten Punkt in Skagway (Alaska) quer durch die subpolare Tundra vorbei an Dawson City bis zum Polarkreis und führte dabei über eine Distanz von mehr als 2.000 Kilometern. Aller meteorologischen Widrigkeiten zum Trotz demonstrierten die hochmotivierten Athleten dabei Kraft, Geschicklichkeit und Ausdauer auf hohem Niveau. Neben einigen der bereits im vergangenen Jahr mit großem Anklang durchgeführten Disziplinen wie Snowmobile-Race, Wheel-Changing oder dem berüchtigten Mountain-Run stockten die Organisatoren das ohnehin unikale Event-Repertoire um weitere attraktive Herausforderungen auf: Zwischen Naturromantik und unpräparierter Winterwildnis forderten Canoe-Downhill, Biathlon und Bridge-Climbing die Kontrahenten bis ans Leistungslimit. Unter Aufbietung der letzten Konditionsreserven erzielten die internationalen Top-Sportler täglich Spitzenresultate in den heftig umkämpften Einzel- und Teamwertungen, angeführt von einem nahezu unschlagbaren italienischen Doppel, das mit einer exzellenten Vorstellung am finalen Entscheidungstag den Gesamtsieg für sich entscheiden konnte.

1. Platz: Team Italien (Judith Lanthaler und Werner Haller)
2. Platz: Team Kanada (Tamara Göppel und Thomas Tetz)
3. Platz: Team Niederlande (Helga Vuur und Pieter Groen)

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