Pneu Laurent setzt viel auf Kundenkarkassen

Für die Kaltrunderneuerer von Pneu Laurent gewinnt das Thema „Kundenkarkasse“ eine immer größere Bedeutung. Die Karkassen des Kunden, der deren Lebenslauf ganz genau kennt, werden direkt bei der Annahme gekennzeichnet. Dieselben Karkassen werden nach der Runderneuerung an den Kunden zurück geliefert, bereit, erneut zehntausende Kilometer zurückzulegen. Hierbei wird ausschließlich die Runderneuerung in Rechnung gestellt, was die kundeneigene Runderneuerung zur wirtschaftlichsten Alternative für den Kunden macht, so die Michelin-Tochter Pneu Laurent in einer Pressemitteilung. Diese Lösung sei auch in Dimensionen, in denen runderneuerbare Karkassen selten sind, besonders sinnvoll, da der Kunde von der Verfügbarkeit von Lagerkarkassen beim Runderneuerer unabhängig bleibt.

Es gibt allerdings auch Alternativen zur Kundenkarkasse: „Wenn ein Kunde über eine eigene Karkasse verfügt, die den Annahmekriterien der Pneu Laurent entspricht, der Kunde die Runderneuerungsfrist jedoch nicht abwarten kann oder will, nimmt Pneu Laurent die Karkasse an und liefert dem Kunden sofort einen runderneuerten Reifen einschließlich Karkasse aus dem Lagerbestand“, erläutert Thomas Signoret, Marketingleiter Europa. Ausschließlich die Runderneuerung werde hierbei in Rechnung gestellt, so das Unternehmen mit Hauptsitz in Avallon südöstlich von Paris.

Wenn der Kunde über keine Karkassen verfügt, liefert Pneu Laurent in kürzester Zeit komplett erneuerte Karkassen aus dem eigenen Lagerbestand, die dem geplanten Verwendungszweck am ehesten entsprechen. In diesem Fall werden Runderneuerung und Karkasse in Rechnung gestellt, so Pneu Laurent in der Pressemitteilung weiter.

Die Zugehörigkeit zur Michelin-Gruppe ermögliche Pneu Laurent, neue Michelin-Profile für runderneuerte Lkw- und Kleintransporterreifen, die eine Referenz auf dem Markt haben, zu verwenden und Gummimischungen mit hohem Naturkautschukanteil in enger Zusammenarbeit mit den Forschern der Michelin-Gruppe herzustellen.

Um den Kunden ein qualitativ hochwertiges Produkt zu bieten, wende Pneu Laurent hauptsächlich das Heißrunderneuerungsverfahren an, das dank der Reparaturmöglichkeiten 80 bis 90 Prozent aller Karkassen akzeptiert, anstatt 60 bis 70 Prozent wie bei einer herkömmlichen Kaltrunderneuerung, und darüber hinaus die Haftung zwischen Karkasse und Laufstreifen optimiere.

„Ein weiterer Vorteil dieses Verfahrens ist für den Kunden, dass der Preis auf Grund der Serienproduktion gesenkt werden kann. Dieser Prozess ermöglicht auch die Erneuerung der Flanken von Wulst zu Wulst. Das trägt erheblich zur Verbesserung des Aussehens der Reifen bei, das dem von Neureifen sehr nahe kommt“, so Thomas Signoret weiter. Desweiteren ermöglicht die Heißrunderneuerung den Kilometerpreis des Reifens für den Kunden erheblich zu senken, indem der Reifen immer die maximale Breite erhält und das Nachschneiden die Runderneuerbarkeit nicht beeinflusst.

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