ÖAMTC testete Reifen für Offroader auf ihre Wintertauglichkeit

Auf dem Prüfstand waren beim ÖAMTC-4×4-Reifentest in der Gruppe der Offroad-Pneus fünf Winter-, zwei Ganzjahres- und ein herkömmlicher Pkw-Winterreifen der Dimension 215/65 R 16. Beim Testkriterium Bremsen auf Schnee habe sich „die Spreu vom Weizen“ getrennt, schreibt der Automobilklub: Waren auf dem Testfahrzeug Ganzjahresreifen montiert, ist der Bremsweg bei Tempo 40 auf Schnee wesentlich länger als mit Winterreifen.

Pirellis Scorpion Ice&Snow und der Cooper Weather Master S/T2 standen nach rund 23 Metern. Alle anderen Winterreifen wie Dunlop Winter Sport M3, Nokian WR und Michelin Alpin 4×4 brauchten im Durchschnitt mehr, nämlich von 24,1 bis 25,5 Meter. Pirellis Allwetterreifen Scorpion STR brauchte schon mehr als 28 Meter bis zum Stillstand und der zweite Ganzjahresreifen Goodyear Wrangler HP All Seasons gar 34 Meter. Für den Pkw-Winterreifen Fulda Kristall Supremo ermittelten die Tester einen Bremsweg von 25,2 Metern.

Auf trockener Fahrbahn waren die Unterschiede bei sieben Reifentypen gering, nur der Cooper rutschte bei Vollbremsung aus 100 km/h mit 47 Metern fünf Meter weiter. Auf nassem Untergrund lagen die Bremswege aus 80 km/h bei 30 Metern für beide Ganzjahresreifen, bei 32 Metern für fast alle Winterreifen, aber bei zu weiten 38 Metern für den Cooper Weather Master S/T2.

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