Manipuliert die Continental Reifentests?

Die Manipulationsvorwürfe gegen den Reifenhersteller Continental schlagen hohe Wellen. Selbst die Frankfurter Allgemeine Zeitung widmet dem Thema einen längeren Beitrag, in dem sich (noch) Conti-Sprecher Rainer Strang gegen die Vorwürfe der schwedischen Zeitung Aftonbladet wendet. „Bei uns wird nicht betrogen“, so Strang. Es handele sich bei den voneinander abweichenden Testergebnissen schlimmstenfalls um „Verwechselungen“ der unabhängigen Reifentester, wird geschlussfolgert, da diese unterschiedliche Reifendimensionen getestet und dann miteinander verglichen haben sollen. Pirelli-Sprecher Felix Kinzer stützt diese Verwechselungsargumentation: „Es gibt Varianten, die von außen kaum zu unterscheiden sind.“ „Hinter vorgehaltener Hand werden freilich immer wieder Betrugsvorwürfe herumgereicht“, schreibt die FAZ. Auch die schwedischen Tester gingen der Zeitung zufolge davon aus, dass „nahezu alle Hersteller mehr oder weniger versuchen, speziell präparierte Reifen in die Tests zu schicken“, mit einer Ausnahme, so Aftonbladet: „Nur Michelin scheint nicht zu betrügen – womit sich erklären würde, warum die Franzosen recht selten Tests gewinnen.“

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