Quo vadis Reifenfachhandel?

Der Reifenfachhandel stehe im Zeichen des Wandels, der Wettbewerb sei stark und komme aus allen Vertriebswegen, die aktuelle wirtschaftliche Situation erhöhe den Druck auf alle Marktteilnehmer. So hatte es Continental in die Einladung zu einem Handelskonvent unter dem Titel „Quo vadis Reifenfachhandel?“ geschrieben, der Mitte November in Hannover stattfand. Wem der Tagungstitel bekannt vorkommt, der täuscht sich nicht: Aus Anlass der Reifenmesse im Juni in Essen hatte der Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk zu einer Fachtagung eingeladen, die genau unter diesem Thema stehen sollte. Im Mittelpunkt eine im Auftrag des BRV erstellte Studie, in der die Kölner Unternehmensberatung BBE (Bereich Automotive) Entwicklungen und Chancen des deutschen Reifenfachhandels ausloten und dabei die Anforderungen von Verbrauchern und Reifenindustrie gleichermaßen berücksichtigte. Denn warum sollte es dem Reifenfachhandel anders gehen als anderen Branchen: Man ist geneigt, die eigene Wahrnehmung durch Scheuklappen zu verengen.

Und so sieht denn auch tatsächlich so mancher Reifenhändler seine persönliche Situation – und das ist ein Ergebnis der jetzt wohl abgeschlossenen Studie – durch eine rosa gefärbte Brille. Die Reifenhändler, die es versäumt hatten, sich zur Essener Fachtagung anzumelden, aber auf der BRV-Jahreshauptversammlung ebenso anwesend waren wie auf der jetzigen Hannover-Tagung wussten das bereits, denn BBE-Automotive-Bereichsleiter Michael Horn hatte das ja schon den Verbandsmitgliedern als ein Ergebnis übermittelt.

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