Besuch des französischen Generalkonsuls bei Michelin in Karlsruhe

Zu einem Informationsbesuch empfingen gestern Jürgen Eitel, Direktor von Michelin Deutschland, und Dr. Wittigo von Rabenau, Leiter des Personalwesens Deutschland, den französischen Generalkonsul Dr. Henri Reynaud in Karlsruhe. Im Rahmen des Gedankenaustauschs am deutschen Stammsitz des Unternehmens mit Sitz in Frankreich wurden unter anderem die Zukunftsperspektiven von Michelin am Standort Deutschland erörtert.

Beide Seiten betonten, dass es wichtig sei, die gegenseitigen Beziehungen weiterzuentwickeln. „Aufgrund der Nähe zum deutsch-französischen Grenzgebiet besteht ein ständiger Kontakt zum Nachbarland“, betont Eitel. Hierzu ergänzt Dr. von Rabenau: „An den grenznahen Michelin-Standorten Karlsruhe und Homburg im Saarland arbeiten mehr als 2.000 Grenzgänger aus Frankreich.“ Austausch über die Landesgrenzen hinweg gehört bei dem Reifenhersteller daher zum täglichen Leben.

Im Anschluss an das gemeinsame Gespräch führte der Werkleiter des Standorts Karlsruhe, Uwe Jackstadt, den französischen Generalkonsul durch die Reifenfertigung.

Dr. Henri Reynaud zeigte sich insbesondere von der Bedeutung von Michelin in Deutschland beeindruckt. Den größten Eindruck jedoch hinterließ die Besichtigung der Reifenfertigung: „Ich hätte nicht gedacht, wie komplex der Herstellungsprozess tatsächlich ist“, so Dr. Reynaud.

Sprachbarrieren gab es nicht zu überwinden: Zum einen beherrschen die Gastgeber die französische Sprache fließend, zum anderen hat sich Dr. Reynaud als Deutschlandliebhaber einen Namen gemacht. Er promovierte in Germanistik und war lange Jahre in Deutschland als Hochschuldozent und Diplomat tätig. Pflege und Ausbau der deutsch-französischen Beziehung, auch in der Wirtschaft, sind ihm ein großes Anliegen.

Am Standort Karlsruhe arbeiten bei Michelin über 1.200 Mitarbeiter, davon mehr als 700 in der Reifenfertigung. Gleichzeitig ist Karlsruhe Sitz der Michelin-Vertriebszentrale sowie der zentralen Verwaltungsbereiche für Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Das Karlsruher Reifenwerk hat sich in den letzten zehn Jahren zum Spezialisten für kleine Lkw-Reifen entwickelt, die in über hundert Reifengrößen gefertigt und in die ganze Welt geliefert werden.

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