Yokohama setzt mehr um, verdient weniger

Yokohama Rubber konnte zwar in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2005 (endete am 30.9.2004) den Umsatz gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 4,3 Prozent auf 1,38 Mrd. Euro steigern. Beim operating income musste jedoch eine 6,3-prozentige Einbuße auf 31,35 Millionen Euro, beim net income sogar ein 51,6-Prozent-Einbruch auf magere 5,2 Millionen Euro hingenommen werden. Die überproportional guten Ergebnisse im Reifensegment konnten ein Absacken in den roten Bereich verhindern.

Der Reifenabsatz hat sich besonders gut in den außerjapanischen Märkten Europa, Asien und Mittlerer Osten entwickelt. Die Reifensparte trägt derzeit gut 71 Prozent zum Konzernumsatz (entsprechend 984 Millionen Euro), aber mehr als 81 Prozent zum operating income bei (entsprechend 25,5 Millionen Euro). Yokohama weist darauf hin, dass das Reifenergebnis auch positiv beeinflusst war durch Kostensenkungsmaßnahmen und verbesserte Ergebnisse bei Tochtergesellschaften.

Mit einem Umsatz von gut einer Milliarde Euro (Reifen und „Multiple Business“) ist Yokohama auch im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres weiterhin in hohem Maße vom Heimatmarkt Japan abhängig. Der zweitgrößte Markt ist Nordamerika mit einem Umsatz im Zeitraum 1.4. bis 30.9.2004 von 250 Millionen Euro. Alle anderen Regionen (im Wesentlichen Ozeanien, Europa, Asien) vereinen auf sich gerade mal 64,7 Millionen Euro Umsatz.

Für das Gesamtgeschäftsjahr 2005, das am 31. März 2005 endet, prognostiziert der Konzern einen Umsatzanstieg gegenüber Vorjahr von 4,6 Prozent auf gut 3 Milliarden Euro, erwartet auch beim operating income ein Plus von 9,1 Prozent auf 167 Millionen Euro, beim net income allerdings gegenüber Geschäftsjahr 2004 ein Minus von 3,2 Prozent oder 72,7 Millionen Euro.

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