Neue Mercedes-Modellreihe CLS

Anfang Oktober 2004 feiert das viertürige Coupé der neuen Mercedes-Benz CLS-Klasse Marktpremiere. Es basiert auf einem Fahrzeugkonzept, das erstmals Eleganz und Dynamik eines Coupés mit Komfort und Funktionalität einer Limousine verbinden soll. Die beiden ersten Versionen heißen CLS 350 und CLS 500. Beim CLS 350 werden serienmäßig 17-Zoll-Doppelspeichenräder und Breitreifen der Dimension 245/45 R 17 montiert, der CLS 500 ist mit 8,5×18“-5-Speichen-Rädern und Breitreifen in 205/40 ausgestattet. Für beide Modelle gibt es diverse Angebote an Wunschausstattungen bei den Designs der Aluminiumfelgen, bei 19 Zoll in Verbindung mit einer Luftfederung. Über den Luftdruck in den Reifen wachen das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP oder auf Wunsch ein spezielles Kontrollsystem auf Basis der Funktechnik.

ESP vergleicht kontinuierlich die Drehzahlen der Räder, die hauptsächlich von der Fahrgeschwindigkeit, der Beladung und vom Reifenluftdruck abhängig sind. Da das Stabilitäts-Programm die Raddrehzahlen permanent erfasst und die Werte miteinander vergleicht, erkennt das System auffällige Abweichungen. Zusätzlich überprüft das Steuergerät automatisch auch andere fahrdynamische Messgrößen wie Querbeschleunigung, Gierrate und Radmomente, um den Luftdruckverlust in einem Reifen sicher zu diagnostizieren. Eine Messung des tatsächlichen Luftdrucks in jedem Reifen wird von diesem System allerdings nicht vorgenommen. Wird ein Druckverlust in einem Reifen erkannt, erscheint im Zentral-Display des Cockpits in roter Farbe der Warnhinweis: „Reifendruck, Reifen überprüfen.“ Die Reifendruck-Verlustwarnung auf Basis der ESP-Technik gehört zur Serienausstattung der CLS-Klasse.

Beim Reifendruck-Kontrollsystem (Wunschausstattung) hingegen misst eine Sensorik sowohl Luftdruck als auch Lufttemperatur im Inneren der Pneus und sendet diese Daten per Funk in regelmäßigen Intervallen an Empfangsantennen in den Radkästen. Sie leiten die Informationen per Kabel an ein zentrales Steuergerät weiter, das die Signale von den vier Rädern auswertet. Basierend auf einer intelligenten Software werden die Radpositionen automatisch lokalisiert, sodass dem Autofahrer per Zentral-Display gezielt Informationen über den Luftdruck in jedem der vier Reifen gegeben werden. Bei einem Druckverlust erscheinen auf dem Display entsprechende Warnmeldungen.

Um bei einer Reifenpanne mobil zu bleiben, bietet Mercedes-Benz auf Wunsch seitenwandverstärkte Reifen mit Notlaufeigenschaften an. Damit können Mercedes-Kunden trotz Reifenpanne mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h bis zu 100 Kilometer weit fahren.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.