Michelin und Gewerkschaft sind sich einig

Wie am Wochenende bekannt wurde, haben sich Michelin und die amerikanische Gewerkschaft USWA vorläufig auf einen neuen Tarifvertrag für die rund 4.400 Mitarbeiter in den vier betroffenen Werken in den USA und Kanada geeinigt. Michelin wolle aber noch keine Details über die Einigung veröffentlichen, da die Ratifizierung durch die Gewerkschaftsmitglieder noch ausstehe. Michelin will in Nordamerika in seinen BFGoodrich-Werken die Produktionskosten verringern, um wettbewerbsfähig zu bleiben; in den betroffenen Werken stellt der französische Konzern Uniroyal- und BFGoodrich-Reifen für Pkw und Llkw her. Wie die Gewerkschaft mitteilte, habe Michelin Kürzungen von bis zu 18 Prozent, die Einführung eines zweigliedrigen Lohnsystems, geringere Urlaubszeiten und die Streichung einer Krankenversorgung für künftige Pensionäre vorgeschlagen. Nachdem eine Einigung erzielt werden konnte, dürfte dem Kursverlust der Michelin-Aktie Einhalt geboten werden – viele Analysten hatten mit Streiks gerechnet, wodurch sich der Kurs um knapp 12 Prozent gegenüber dem stabilen Branchentrend verschlechterte.

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