OZ – Ein Unternehmen wird auf den Kopf gestellt

Die italienische Aluminiumfelgenmarke OZ ist weltweit im Motorsport und in den Ersatzmärkten bestens bekannt. Doch viele Sorgen der Branche – gerade in Italien – haben auch vor diesem Unternehmen nicht halt gemacht. Aber OZ – benannt nach den Firmengründern Silvano Oselladore und Pietro Zen – lässt die Dinge nicht treiben, sondern stellt alle Geschäfts- und Produktionsprozesse in Frage. Der Aluminiumfelgenhersteller wird derzeit völlig auf den Kopf gestellt in der Erwartung, anschließend auf beiden Füßen und gestärkt aus diesem Prozess hervorzugehen. Das Unternehmen ist mehr als dreißig Jahre alt und erlebt heute die größte Umwälzung in der Firmengeschichte.

Seit knapp zwei Jahren dreht sich in der Fabrik von San Martino di Lupari, etwa eine halbe Stunde Fahrzeit von Venedig entfernt, alles um die japanische „Kaizen“-Philosophie. Da liegt der Verdacht nahe, der 20-Prozent-Gesellschafter Enkei – Nummer 3 in der Welt der Aluminiumgussfelgenhersteller hinter Superior und Hayes Lemmerz – könne seinen Einfluss geltend gemacht haben. Schließlich haben die japanischen Partner von OZ aufgrund ihrer starken Erstausrüstungspräsenz – vor allem bei Toyota, wo man „TPM“ (Total Production Maintenance, ein Teil von Kaizen) bis zur Perfektion entwickelt hat – diese Idee des „Think lean“ längst verinnerlicht. Weit gefehlt, wie OZ-Präsident Claudio Bernoni verrät. Vielmehr hätte eine Enkei-Delegation, die im Frühjahr das Werk besuchte, nicht schlecht gestaunt, wie konsequent der italienische Felgenhersteller dieses japanische Modell Kaizen umsetze. Mit einem kleinen Schlenker: Eigentlich hätten die venezianischen Schiffbauer diese Methode eines konsequent linearen Produktionsprozesses schon vor Jahrhunderten praktiziert.

Es ist bereits viel passiert in den letzten beiden Jahren: Das separate Werk von OZ Racing, das wenige Kilometer entfernt angesiedelt war, wurde aufgegeben und das Equipment in das Stammwerk integriert. Ein externer Produzent, der ausschließlich für OZ fertigte, muss sich jetzt nach neuen Kunden umsehen. Verschwunden sind die Berge an halbfertigen und sogar fertig produzierten Felgen auf dem Gelände des Werkes San Lupari. Wo früher alles vollgestellt war, herrscht jetzt Ordnung, ist sogar Platz für weitere Produktionsmaschinen entstanden. Statt 200 Meter von einem Produktionsschritt zum nächsten sind jetzt weniger als 20 Meter zu überbrücken und wird danach gefahndet, auch diesen Weg noch irgendmöglich zu verkürzen. Und all diese Maschinenumbauten, die zu einem völlig neuen Fabrik-Layout geführt haben, erfolgten ohne nennenswerte Kapazitätseinbußen. An fünf Tagen die Woche wird gefertigt – in den meisten Produktionsabteilungen im 3-Schicht-Betrieb –, statt 450 Mitarbeiter wie noch 2002 sind es jetzt 360. Es wird soviel gefertigt wie in der Zeit „vor Kaizen“, aber es sind signifikant weniger „Wheels in Process“ (WiP, wie man bei OZ sagt). Das Personal ist vielseitiger als in der Vergangenheit, besser geschult und kann an verschiedenen Plätzen eingesetzt werden, was in der Produktion eine erheblich höhere Flexibilität bewirkt.

Bei OZ kommen nebeneinander zwei unterschiedliche Fertigungsverfahren und zwei Legierungen zum Einsatz: Auf zehn Maschinen wird im Schwerkraftverfahren mit AlSi 10 produziert, auf zwölf im Niederdruck mit der Legierung AlSi 7Mg. Sämtliche im Niederdruckguss hergestellten Räder werden einer Wärmebehandlung unterzogen, um die mechanischen Eigenschaften der Räder zu optimieren. Produziert werde gleichberechtigt sowohl in der Erstausrüstung wie im Auftrage von Tuningkunden wie für das Ersatzgeschäft nach beiden Verfahren, so Claudio Bernoni, das jeweilige Projekt entscheide über die Wahl des Verfahrens (Partner Enkei verwendet ausschließlich Schwerkraft). Zwar erklärt Bernoni, auch in Zukunft hätten Niederdruck und Schwerkraft ihre Berechtigung, weil beide Verfahren Vor- und Nachteile hätten, die Investitionen der letzten Jahre galten allerdings eher dem Niederdruck-Equipment. Auch hat man den Werkzeugbau wieder stärker in Eigenregie übernommen, womit nicht nur gemeint ist, dass 80 Prozent der benötigten Kokillen aus dem eigenen Formenbau stammen, sondern dass manche Spezialmaschine nach OZ-Vorstellungen im Markt schlicht nicht erhältlich ist, so dass die eigene Entwicklung für echte Unikate in der Branche sorgt und verhindert, dass bei allen Premium-Räderherstellern das gleiche Equipment anzutreffen ist.

Claudio Bernoni hat Kaizen stark verinnerlicht und propagiert das Gedankengut im Unternehmen, wann immer er kann, er hat aber auch erkennen müssen: „Manchmal war es gar nicht so schwer, im Bereich der Maschinen etwas zu verbessern und wir müssen uns fragen, warum wir das nicht viel früher getan haben. Bei den Menschen etwas zu verändern ist oftmals viel schwieriger.“ Nicht alle Mitarbeiter mochten sich im Verlaufe der letzten zwei Jahre an die neuen Prozesse gewöhnen und haben das Unternehmen auf eigenen Wunsch verlassen, andere waren derart in den alten Strukturen verhaftet und verschlossen sich dem neuen Denken, so dass sich das Unternehmen von ihnen trennen musste. Es wurden aber auch einige neue Stellen geschaffen: So führt Dr. Annalisa Dissegna das „Kaizen“-Team an, das all diese Veränderungen bewirkt und sich der vollen Rückendeckung der Geschäftsführung erfreut. Steht am Ende der erst einmal auf fünf Jahre der Veränderung ausgelegten Prozessoptimierungen sie selbst zur Disposition? Man weiß es natürlich nicht, aber „Kaizen“ versteht sich als kontinuierlicher, permanenter Prozess, der niemals endet, ist gibt immer etwas zu optimieren: Neue Maschinen erlauben schnellere Taktzeiten, wo heute der berüchtigte „Flaschenhals“ in der Produktion ist, kann morgen „Luft“ im Ablauf sein.

„Kaizen“ bezieht sich nicht nur auf die Produktion, auch in der Verwaltung, in der Entwicklungsabteilung, auf allen Ebenen fallen nicht nur im übertragenen Sinne Mauern. Statt in Einzelbüros, in denen sich der Mitarbeiter „verstecken“ kann, sitzen alle dicht beieinander: Nicht nur die Felgen finden auf ihrem Weg vom Schmelzofen bis zur Verpackung den kürzest denkbaren Weg, auch die Kommunikationswege sind auf ein Minimum geschrumpft.

Bernoni, der gemeinsam mit Isnardo Carta 65 Prozent der OZ-Anteile hält (15 Prozent hält ein externes Unternehmen aus der Region) und das operative Geschäft verantwortet, versteht sich offensichtlich in hohem Maße als „Mann der Fabrik“, die Führung durch das Werk lässt er sich nicht nehmen, die Beantwortung von Fragen nach Absatzzahlen, Kunden und Marketingstrategien überlässt er seinem Management, fast ausnahmslos junge und engagierte Mitarbeiter, die mit der Firma OZ vergangener Tage nichts zu tun haben.

Spezialist für Kleinserien

Die Kapazität des Werkes liegt aktuell bei 120 Rädern stündlich, macht mehr als 700.000 Einheiten jährlich. Wobei anzumerken ist, dass mit größerer Dimensionierung der Räder und Abnahme der Lots pro Radtyp die Gesamtvolumina tendenziell sinken und OZ ein Hersteller überdurchschnittlich großer Aluminiumfelgen ist. Aktuell werden einteilige Räder für den Straßeneinsatz von 14 bis 22 Zoll und mehrteilige sogar bis 24 Zoll produziert. „Wir fertigen aber auch noch 13“-Räder“, schmunzelt Bernoni, weil er damit Felgen meint, die im Motorsport zum Einsatz kommen.

Ein Anbieter von Großserien ist OZ nicht und wird es auch nicht werden. Statt dessen ist das Unternehmen darauf spezialisiert, besonders anspruchsvolle Projekte zu realisieren. So stammen die Räder für den aktuellen McLaren-Mercedes von OZ: Dabei werden vorne und hinten unterschiedliche Größen montiert und sind die Räder wegen des Turbo-Looks „laufrichtungsgebunden“. Das heißt: vier verschiedene Räder an einem Fahrzeug. Ein anderes Beispiel: Wiederholt wurde der Verkaufsstart des 1001 PS starken Bugatti Veyron, der mehr als 400 km/h schnell sein soll, verschoben. Dabei sind Reifen und Felgen bereit für den Serienstart des exklusiven Modells, von dem jährlich gerade mal 50 Einheiten ausgeliefert werden sollen. Michelin wird Pax System-Reifen liefern, die Leichtmetallfelgen steuert OZ bei. OZ – ansonsten kaum in die Erstausrüstung involviert – hat sich als starker Lieferant von Felgen für den Motorsport für diese Projekte empfohlen.

Neben den genannten exklusiven Erstausrüstungskunden Bugatti und McLaren zählt Verkaufs- und Marketingmanager Antonio Mandruzzato Suzuki Ungarn (Erstausrüstung) und Accessories (Deutschland), Renault Accessories, Volkswagen RS und Votex, Seat Sport (Spanien) und Toyota (TMME/Brüssel) auf, aber immer handelt es sich um kleinere Projekte, wenn auch die Zusammenarbeit mit Alfa (beim Modell 156) den Rahmen etwas zu sprengen droht. Aktuell wird eine eigene Erstausrüstungslinie eingerichtet, die aber auf eine Kapazität von 120.000 Einheiten jährlich limitiert bleiben soll. Zu erwähnen: Seit etwa fünf Jahren stellt OZ auch Aluminiumfelgen für Motorräder her und nennt hier als Kunden Aprilia, Bimota und Benelli.

Dass OZ von diesen Image-Rädern nicht so recht Honig saugen kann, liegt daran, dass sie nicht das Label mit den Anfangsbuchstaben der Nachnamen der beiden Firmengründer tragen. Gleiches gilt für die Tunerzunft, die natürlich auch darauf bedacht ist, den eigenen Namen auf dem Nabendeckel zu sehen. Aktuell produziert OZ im Auftrage von Hamann, MAE, Abt, FAB, MKB, Arden, SOR, ProDrive (ein britischer Subaru-Tuner), Junction (Japan), Lotus und Ascari. Da kommt immer mal wieder einer dazu, ein anderer springt ab, aber im Großen und Ganzen sind die renommierten Tuner schon vor Jahren auf den OZ-Kundenlisten aufgetaucht. Mit ein wenig Eifersucht mag man die Erfolge der Tunergilde in der Vergangenheit gesehen haben, schmückt sie sich doch mit OZ-Entwicklungs- und Produktions-Know-how. Folgerichtig wurde das so genannte „OZ-Tuner-System“ ins Leben gerufen, das die Aufgabe hat, eigene Trends für jedermann sichtbar zu kreieren. Das heißt: Zwar wird man es peinlichst vermeiden, Designs von Brabus, Lorinser und Co. und erst recht der eigenen Kunden zu kopieren, aber Tuningfelgen mit der Aufschrift OZ sollen neue Akzente setzen. Für ein kreatives Unternehmen ist das eine Herausforderung, der man sich mit Freude stellen wird.

Im Motorsport ist OZ der große Wettbewerber von BBS und betrachtet das Engagement als durchaus „strategisch“, so Mandruzzato. Der italienische Hersteller rüstet nicht nur mehrere Formel 1-Teams mit geschmiedeten Leichtmetallfelgen aus, sondern ist nach dem weitgehenden Rückzug von Speedline aus dem Rallyesport auch in dieser Disziplin dominant. Peugeot/Citroën, künftig Fiat (Rallyesport), BMW Formula Junior, Indy 500 (Anteil 90 Prozent), LeMans Series (Audi), neuerdings verstärkt DTM-Teams (z. B. Abt) – die Liste der Racing-Kunden ist lang, die Sparte stützt zwar auch das Marketing, ist intern aber ganz klar als „Profit Center“ ausgewiesen. Auf die Frage, ob einzelne Teams auch schon mal Räder umsonst bekommen, weicht Mandruzzato mit Hinweis darauf aus, dass Racing-Räder auch schon mal als „Türöffner“ für andere Projekte dienen können.

„Von der Formel 1 auf die Straße“ dient zwar gelegentlich als Slogan, verbirgt aber eher, dass OZ in so vielen anderen Motorsportserien auch erfolgreich ist. Wobei die Italiener halt das ganze technische Spektrum beherrschen: ob die Räder aus Magnesium sind oder Aluminium, ob geschmiedet oder gegossen, ob ein- oder mehrteilig. Diese enorme Vielfalt soll natürlich umgemünzt werden in kommerziellen Erfolg: In vielen Märkten und so auch in Deutschland ist OZ als hochpreisig und exklusiv positioniert. Nicht immer war alles stimmig, erinnert sei an die „Zweitmarke“ MSW, die OZ-Qualität auch für die Klientel der Autofahrer erschließen sollte, die zwar von OZ schwärmte, deren Portemonnaie aber nicht prall genug gefüllt war. In den nächsten Monaten soll MSW endgültig auslaufen, MSW habe es einfach an Markenbekanntheit gemangelt, auch in eine preisgünstige Marke muss investiert werden, soll für sie Nachfrage geschaffen werden.

Statt dessen wird der Fokus auf den guten Namen OZ gelegt: Unter dem Namen OZ werden jetzt „Räderfamilien“ kreiert, wobei die „Commodity Line“ (also bislang MSW) künftig als „OZ Easy Line“ firmiert und das „Value for money“-Publikum erschließen soll. Der Markenstatus soll dazu führen, dass jüngere und noch nicht so gut betuchte Kunden an die anspruchsvollen anderen OZ-Familien herangeführt werden. Weitere Linien unter dem Namen OZ werden „Prestige“ (vor allem Luxuslimousinen), „All Terrain“ (MPVs und SUVs) sowie „Classic“ (gehobene Mittelklasse) sein und natürlich der bereits populäre Name OZ Racing, der die Verbindung herstellt von den Rennstrecke hin zum Straßenauto: Felgen von OZ Racing sind Coupés, Roadstern, Cabrios und Sportwagen vorbehalten.

Die Neuordnung der Räderfamilien hat zur Folge, dass einige ältere Designs aus dem Programm genommen werden, bei anderen wird das Programm ausgeweitet. So freut man sich, dass das Design Superturismo – in Deutschland das meistverkaufte – gerade unverhoffte Anerkennung fand: Formel 1-Pilot Juan-Pablo Montoya bestellte das Rad in der Farbe Weiß und in 18 Zoll für seinen privaten Mini Cooper. Flugs wurde das Programm nach oben abgerundet und gibt es Superturismo GT mit seinen 16 filigranen Speichen und den schwarzen OZ-Racing-Logos aus dem Tourenwagensport in 8×19“ (Lochkreise 112/5, 100/5, 108/5 und 114,3/5) für viele Autos wie Golf V oder A3.

Neudesigns werden künftig Namen von herausragenden Persönlichkeiten aus der Geschichte Italiens tragen wie Michelangelo, Giotto oder Palladio.
Eines der OZ-Marketingziele ist, Endverbraucher noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken, daher will das Unternehmen in Zukunft eher auf Endverbrauchermessen vertreten sein wie Essen Motor Show oder Tuning World Bodensee statt auf Ausstellungen wie der Automechanika. Indiz dafür, wie ernst es OZ mit der Umsetzung solcher Ziele ist: Ein Neudesign wird erstmalig auf einer Messe wie „My Special Car“ im Frühjahr 2005 in Rimini gezeigt und auch Journalisten und mögliche Vermarkter müssen sich bis dahin gedulden.

OZ Deutschland ist jetzt italienisch

Wolfhard von Heyking, Geschäftsführer der Vertriebsgesellschaft OZ Deutschland GmbH (Biberach), verspricht sich viel von der neuen Segmentierung im Ersatzgeschäft, seinem Metier. Erfreut nimmt er auch zur Kenntnis, dass die Italiener die Deutschland-Dependance künftig aufwerten wollen und zur Drehscheibe für alle OZ-Geschäfte nördlich der Alpen machen wollen. Zur Vorbereitung hat das Unternehmen mit Dott. Michele Peretti einen eigenen „Area Manager“ in Biberach platziert. Und um den Willen zu demonstrieren, die Möglichkeiten von OZ besser auszuschöpfen, hat man schon mal die Anteile an der deutschen Vertriebsgesellschaft auf hundert Prozent aufgestockt bzw. Wolfhard von Heyking abgekauft. Der bisherige Mitgesellschafter – Jahrgang 1942 – wurde gebeten, weiterhin die Geschäfte zu führen. Das wird von Heyking gerne tun, sieht er doch jetzt, dass sich das Blatt wendet und das Unternehmen auf dem hiesigen Markt aus der Defensive kommt: Statt sechsstellig wie noch vor wenigen Jahren, war OZ Deutschland unter die 100.000-Räder-Schwelle pro Jahr beim Absatz gerutscht, ähnlich bei den Mehrteilern, wo man ja immerhin mal fünf-, jetzt aber nur noch vierstellig ist.

Von Heyking ist kritisch, auch selbstkritisch: „So war unser Angebot an dreiteiligen Rädern für die Tuner überholt, wir hatten oft nicht die Felgen, die wir gerade benötigt hätten.“ Manches Geschäft konnte daher nicht gemacht werden, weil genau die falsche Ware verfügbar war. Die Aufwertung des Standortes wird auch dadurch belegt, dass ab 2005 die dreiteiligen Felgen in Biberach je nach Kundenwunsch (soweit vom TÜV zulässig) zusammengebaut werden. Die Felgen werden in Einzelteilen aus Italien angeliefert. Das ist nicht einfach ein Verschieben von Kompetenzen, sondern Anerkennung und zeugt von Vertrauen, denn mit den neuen Rädern Superleggera III, Leonardo und Galileo ist eine neue und von OZ patentierte Technologie verbunden.

OZ Italien hat anerkannt, dass Märkte wie Japan oder die USA zwar wichtig, Deutschland aber der wichtigste Markt für das Unternehmen ist und keinesfalls vernachlässigt, sondern gefördert werden muss. OZ hat die Welt in vier Kernmärkte geteilt und entsprechende Managementverantwortungen übertragen: Amerika, Asien, Südeuropa (inklusive Frankreich) und Nord-/Zentraleuropa. Einige Hersteller aus dem traditionellen „Felgenland Italien“ haben Deutschland in den letzten Jahren aufgegeben oder wegen kurzfristig woanders zu erzielender besserer Preise vernachlässigt. Nicht so OZ, das Unternehmen denkt immer strategischer – wohl auch eine Folge von „Kaizen“. detlef.vogt@reifenpresse.de

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