Europäische Dämpferprüfung?

Für den ASA-Verband (Bundesverband der Hersteller und Importeure von Automobil-Service-Ausrüstungen e.V.) ist das Thema Stoßdämpferprüfung noch nicht vom Tisch. Zwar musste das Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen im April wegen fehlender Zustimmung einiger Organisationen von der vorgesehenen Integration der Prüfung in die Hauptuntersuchung (HU) Abstand nehmen. Doch sei das Thema auf europäischer Ebene lang noch nicht ausdiskutiert, betont Peter Drust, Vorsitzender des Arbeitskreises Leistungs- und Bremsenprüfstände.

Aus diesem Grund haben die Mitglieder des Arbeitskreises in ihrer jüngsten Sitzung beschlossen, einen technischen Unterarbeitskreis zu gründen. Hier sollen die technischen Voraussetzungen für die Möglichkeit einer späteren Integration der Achsdämpfungsprüfung in die Hauptuntersuchung erarbeitet werden. Es ist vorgesehen, die Ergebnisse anschließend in der EGEA (European Garage Equipment Association), dem europäischen Dachverband des ASA-Verbands, vorzutragen.

„In einigen europäischen Ländern – wie Belgien, Ungarn, Frankreich, Polen, Spanien, Irland, Kroatien, Bosnien-Herzegowina und Slowenien – ist die Prüfung der Achsdämpfung bereits in die regelmäßigen Hauptuntersuchungen integriert. Auch in Übersee – wie z. B. Ecuador, Chile und Costa Rica – ist eine regelmäßige Überprüfung Bestandteil der Untersuchungen. „In anderen Ländern steht diese Entscheidung noch an“, so Drust. Dass es über kurz oder lang zu einer einheitlichen europäischen Regelung kommen wird, davon könne man laut Peter Drust ausgehen.

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