Investitionen bei Borbet South Africa

Borbet South Africa hat ein Investitionsprogramm in Höhe von etwa acht Millionen Euro gestartet, das zu zwei Dritteln bereits in diesem Jahr abgearbeitet sein soll und hilft, den Ausstoß auf über 900.000 Aluminiumgussfelgen bereits in diesem Jahr zu steigern.

Im letzten Jahr hatte Borbet 50 Prozent an der Fabrik Port Elizabeth des Räderherstellers Alloy Wheels International (AWI), ein Tochterunternehmen des südafrikanischen Mischkonzerns Murray & Roberts (M&R), übernommen und hat das Recht, die bei M&R verbliebenen Anteile zu einem nicht bekannten Datum ebenfalls zu erwerben. AWI hatte zuvor auch Aluräderfabriken in Kanada und Großbritannien, die allerdings im Rahmen des Rückzuges von Murray & Roberts aus diesem Geschäftsfeld geschlossen worden waren.

Zwei Drittel des Investitionsvolumens sollen in diesem, der Rest im nächsten Jahr ausgegeben werden. Im letzten Jahr wurden in der Fabrik laut Engineering News Online 660.000 Räder hergestellt. Die Kapazität des Werkes wird mit 960.000 pro Jahr angegeben und soll in zwei Stufen auf erst 1,2 und dann 1,5 Millionen Aluminiumräder hochgefahren werden. Traditionell werden mehr als 90 Prozent der Kapazität exportiert, hauptsächlich an europäische Erstausrüstungskunden.

In diesem Jahr wurden bereits die Lackieranlage und die Gießmaschinen aufgerüstet, derzeit werden zwei Röntgenanlagen installiert und zwei Helium-Geräte zum Testen der Dichtheit von Rädern folgen. Die Investitionen des nächsten Jahres kommen im Wesentlichen der Wärmebehandlung zugute.

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