Gemballa gewann beim sport-auto-Yokohama-Tuner-Grand-Prix 2004

Am 29. Mai traf sich in Hockenheim das „Who’s who“ der Tuningszene zum 12. sport-auto-Yokohama-Tuner-Grand-Prix. Über 60 renommierte Veredler kämpften mit ihren PS-starken Straßenrennwagen um den Titel des schnellsten Tuners. Auch der Leonberger Porsche-Spezialist Gemballa trat mit seinen Boliden an und sicherte sich den Klassensieg in der Königskategorie GT und in der SUV-Klasse.

Vor über 20.000 Zuschauern konnte Gemballa mit seinem GTR 650 EVO in der GT-Klasse gewinnen. Wolfgang Kaufmann, der im vergangenen Jahr mit einem Gemballa GTR-R 600 EVO einen neuen Rundenrekord aufgestellt hatte und seit Jahren für den Porsche-Veredler fährt, brannte mit dem 650 PS starken Straßenrennwagen die schnellste Runde auf den Asphalt. Mit 1.08.862 Minuten verwies er Frank Schmickler im TechArt GT street auf den zweiten Platz, fast eine Sekunde trennte den Gemballa-Piloten von seinem stärksten Konkurrenten. Ein klarer Sieg also für das Team um Uwe Gemballa.

Damit nicht genug. Denn in der offenen Klasse bot Kaufmann den Besuchern erneut ein Geschwindigkeitsspektakel: Dort ging er ebenfalls mit dem Gemballa GTR EVO an den Start und beendete in 1.07.633 Minuten seine schnellste Runde. Im Vergleich zum Vorjahr war er damit 0.354 Sekunden schneller unterwegs. Allerdings reichte diese Zeit nur für den zweiten Platz: Der Erstplatzierte, ein Donkervoort, war auf Grund des rund 700 Kilogramm großen Gewichtunterschieds kaum schlagbar für den GTR EVO.

Für einen weiteren Grund zur Freude bei der Gemballa-Truppe sorgte Bruno Eichmann in einem Cayenne GT600. Er konnte mit dem 620 PS starken Edel-SUV den ersten Platz in der SUV-Klasse holen. Mit der Bestzeit von 1.19.195 Minuten verwies er den Rest des Feldes mit einem großen Abstand von fast 1,8 Sekunden auf die Plätze.

Last but not least konnte sich auch der Gemballa-Roadster GTR 3.6 in der Cabrio-Kategorie behaupten. Eichmann trieb die 645 PS des luxuriösen Roadsters in Rekordtempo über die legendäre Rennstrecke. In der Sachskurve jedoch beschädigte ein verirrter Pylon den Kühler des Cabrios. Trotz dieser „Kollision“ beendete er seine Runde in 1.16.616 Minuten, und lediglich 0.228 Sekunden trennten ihn von dem obersten Podestplatz.

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