Drei Pirelli-A3 beim 24-Stunden-Rennen

Gleich drei baugleiche Audi A3 wird das Team Pirelli Competizioni beim diesjährigen 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring einsetzen. Dabei bietet der Ingolstädter, der als sportlicher 3-Türer an den Start rollt, eine Kombination von verbrauchsarmer FSI- mit leistungssteigernder Turbo-Technologie – nach den Audi R8 in Le Mans erstmals in einem seriennahen Rennfahrzeug. Die in seriennaher Dimension verwendeten Pirelli PZero-Slicks sind in bis zu fünf Mischungsvarianten verfügbar, ferner stehen Regenreifen und auch der Semi-Slick P Zero Corsa (mit Straßenzulassung) bereit.

Letzterer wird besonders gern bei den für die Nordschleife oft typischen wechselhaften Witterungsbedin-gungen eingesetzt. „In der Eifel kommt es vor, dass weder profillose Slicks noch Regenreifen die richtige Wahl für den Rennfahrer sind, da wir durch die Streckenlänge oft unterschiedliche Bedingungen gleichzeitig haben“, erklärt Motorsport-Manager Peter Schimpf. „Dann kann der P Zero Corsa eine Alternative sein, da er mit seinem geschlossenen Außenbereich bei Trockenheit mehr Grip als ein Regenreifen aufbaut und bei Nässe durch seine leichte asymmetrische Profilierung noch sehr sicher gefahren werden kann.“

Projektpartner von Pirelli ist unter anderem die Firma ATS, die die Renn-Audis mit Felgen des Typs DTM Competition in 17 Zoll ausrüstet, die pro Stück nur etwa 5 kg auf die Waage bringt. Weitere Partner sind ATE für die Bremsanlage, Diekmann für die funkbasierte Kommunikation sowie Faurecia und Gillet im Bereich Abgasstrang/ Katalysatoren. Die Firma König-Sitze liefert die extrem leichten Karbon-Rennschalen des Typs RSL 3000 (ca. 4,5 kg), Oetiker sorgt für den sicheren Halt aller Schlauchverbindungen und ZF Sachs entwickelte ein spezielles Nordschleifen-taugliches Fahrwerk.

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