Kraiburg berät Familie Schwarz beim Verkauf der Respa GmbH

Die Respa GmbH ist an ihren vormaligen Geschäftsführer Ferdinand Wenzl veräußert worden. Damit ist das unabhängige und eigenständige Passauer Runderneuerungswerk nicht mehr von einer Folgeinsolvenz bedroht, die in Zusammenhang mit dem Insolvenzverfahren der Reifen Schwarz e.K. Deutschland das Ende der 50 Arbeitsplätze in dem Betrieb hätte bedeuten können. Schließlich handelte es sich bei der Respa teilweise um die gleichen Gesellschafter wie bei Reifen Schwarz. Bei der Abwicklung des Geschäftes stand das Gummiwerk Kraiburg Austria der Gesellschafterfamilie Schwarz eigenen Worten zufolge beratend zur Seite und gestaltete die Verhandlungen hinsichtlich der Veräußerung des Runderneuerungswerkes sowie die Verhandlungen zur nötigen Unternehmensfinanzierung durch Banken mit. „Erfreulicherweise ist es gelungen, Respa als Unternehmen zu erhalten“, so Kraiburg. „Damit können auch die Beschäftigungsverhältnisse in der Region Passau fortgeführt werden.“ Wert legen die Österreicher auf die Feststellung, dass sie an der Respa selbst nicht beteiligt seien, gleichwohl natürlich am Lieferverhältnis festhalten werden.

Dass die Rettung des Runderneuerers gelungen ist, sei vor allem dem zügigen und schnellen Handeln der Insolvenzverwaltung und des Insolvenzgerichtes zu verdanken. Diese hätten sich nachhaltig um die Zustimmung des Gläubigerausschusses zum vorgelegten Konzept bemüht. Und auch die Gesellschafterfamilie Schwarz habe äußerst uneigennützig bei der Suche nach Möglichkeiten mitgeholfen, die Arbeitsplätze der betroffenen Mitarbeiter zu erhalten. „Besondere Anerkennung gilt auch der örtlichen Sparkasse, der Volksbank in Schärding, Österreich, den beteiligten Vertretern der Neureifenindustrie, der örtlichen AOK und dem Arbeitnehmervertreter. Nur mit deren wohlwollender Zustimmung zum vorgelegten Konzept konnte der Erhalt der Arbeitsplätze erreicht werden“, teilt Kraiburg in einer offiziellen Stellungnahme zu dem Geschäft mit. Parallel dazu habe sich das nachhaltige Interesse der bayerischen Staatsregierung am Weiterbestehen des Runderneuerungswerkes positiv auf die Verhandlungen ausgewirkt.

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