Seminare für Flotten und Fuhrparks

Leasinggesellschaften, Autovermieter und Fuhrparkmanager müssen zwar mit spitzer Feder rechnen, Fahrzeuge jedoch so ausstatten, dass Reparatur-, Wartungs- und laufende Kosten minimiert werden und möglichst wenig Stehzeiten auftreten. Fahrleistung und Auslastungskapazitäten sind im Wettbewerb ausschlaggebend, doch auch die Wertigkeit von Fahrzeugen ist zu beachten. Den Reifen bzw. Reifensystemen kommt hier eine Schlüsselrolle zu. Zu Trends, Risiken und Chancen für Flotten hat Bridgestone jetzt eine Seminarreihe eröffnet, die spezifische Probleme aufgreift und Lösungsmöglichkeiten aufzeigt.

Zum ersten derartigen Seminar vor einigen Wochen waren fünfzehn Entscheider aus den Bereichen Leasing, Autovermietung und Fuhrparkmanagement gekommen. Sie erhielten zunächst einen Überblick über Pkw in Deutschland und deren Erstausrüstung mit Reifen. Dabei ging es zum Beispiel darum, dass der Bestand an Fahrzeugen derzeit so alt ist wie lange nicht mehr. Im Falle eines wirtschaftlichen Aufschwungs im Jahr 2005 ist mit vielen Neuzulassungen zu rechnen – ein auf jeden Fall zu beachtender Faktor für Flottenbetreiber.

Die Teilnehmer wurden in die neuen, zukunftsweisenden Technologien für Notlaufsysteme eingewiesen. Neben der von Bridgestone entwickelten Runflat-Technologie wurden auch die Systeme anderer Reifenhersteller vorgestellt, um den Marktüberblick zu gewähren. Noch ist nicht allseits bekannt, so zeigte sich, dass inzwischen mehr als ein Automobilhersteller Runflat-Reifen einsetzt und somit die zunehmende Marktdurchdringung dieser Systeme keine Zukunftsmusik mehr ist. Voraussetzung für den Einsatz von Runflat-Reifen ist ein Reifendruck-Kontrollsystem (RDKS) – wenn dieses nicht eingebaut ist und somit keine Anzeige den fehlenden Luftdruck angibt, dürfen Runflat-Pneus nicht gefahren werden. Das sich aus dieser Entwicklung ergebende Restwertrisiko für Fahrzeuge wurde durchkalkuliert und diskutiert. Auch auf die Kalkulationsunter-schiede zwischen konventioneller Bereifung und Runflat-Reifen, die für die verschiedenen Kombinationen von Dienstleistungen der Flottenexperten relevant sind, wurde eigens eingegangen.

Auch der von DaimlerChrysler und Bridgestone gemeinsam entwickelte Greatec Mega Drive mit Aircept, ein Lkw-Reifen mit Notlaufsystem, wurde hinsichtlich Technik und Wirtschaftlichkeit erläutert. Ergänzend zu diesem Reifensystem hat Bridgestone den Pannendienst „Service Europe“ aufgebaut, der überall in Europa erreichbar ist und im Pannenfall den nächstgelegenen zum Austausch befähigten Händler in Kürze herbeiruft – ein Beispiel für die zunehmende Serviceorientierung des japanischen Reifenherstellers.

Das erste Seminar zeigte, dass großer Informationsbedarf bei Flottenbetreibern und Fuhrparkmanagern vorhanden ist. Der praxisnahe Workshop-Charakter wurde ausdrücklich begrüßt. Bridgestone wird die Seminarreihe für jeweils bestimmte Kreise von Flottenbetreibern fortsetzen und hierzu gezielt einladen. Wer sich für die Seminare interessiert oder Wünsche zu möglichen Seminarthemen äußern möchte, kann sich und sein Unternehmen unter Flottenseminar@bridgestone-eu.com anmelden und erhält dann demnächst Einladungen zu Folgeseminaren.

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