Amtel will an die Börse

Der größte russische Reifenhersteller Nokian, dessen bisheriges Jointventure mit Nokian endet, wolle im Oktober 2005 an die Börse, teilte Amtel-Generaldirektor Alexei Gurin am Rande einer Reifenmesse in Moskau mit, meldet die Nachrichtenagentur Reuters. Man wolle bei dem IPO (Initial Public Offering) 55 Prozent der Anteile halten, um so weiterhin die Managementkontrolle ausüben zu können. Vom Börsengang erwartet er einen Kapitalzufluss von etwa 500 Millionen US-Dollar.

Gurin gab auch Einblick in Amtel-Pläne: So solle eine große Fabrik im Iran gekauft werden, man stehe mit den dortigen Behörden in Kontakt, und könne so die Kapazitäten verdoppeln. Auch an Malaysia denke man im Rahmen von Produktionserweiterungen.

94 Prozent der Amtel-Anteile hält laut Interfax der Singapurer Geschäftsmann Sudhir Gupta. Wie weiter bekannt wurde, hat das Templeton Asset Management seine Anteile an Amtel am Dienstag auf 5,65 Prozent erhöht.

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