Für Reifen Schwarz besteht „keine Chance“ mehr

Gestern nun hat das Amtsgericht Passau das Insolvenzverfahren über Reifen Schwarz eröffnet. Wie die Passauer Neue Presse (PNP) in ihrer heutigen Ausgabe meldet, sieht die zur endgültigen Insolvenzverwalterin bestimmte Silke Hasenöhrl „keine Chance“ mehr, das Unternehmen etwa durch eine Sanierung zu retten. Während im Herbst noch die Möglichkeit zur Rettung des Reifenhändlers gesehen wurde, muss nun der laufende Betrieb eingestellt und die restlichen noch bestehenden Arbeitsverhältnisse beendet werden. Reifen Schwarz hatte 380 Mitarbeiter beschäftigt. Ob die noch nicht ausgezahlten Löhne nachgereicht werden können, bleibt fraglich – die ehemaligen Mitarbeiter werden wie alle anderen Gläubiger auch behandelt und erhalten unter Umständen nur einen prozentualen Anteil ihrer Lohnforderungen oder sogar gar nichts. Unterdessen gibt es scheinbar für 24 der 32 derzeit noch existierenden Filialen in Deutschland Interessenten. Diese wollen zum Teil auch die (früheren) Reifen-Schwarz-Mitarbeiter, insgesamt rund 80 bis 90, weiterbeschäftigen, zitiert die PNP den eingeschalteten Verwerter Michael Perlick.

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