Ford will bei Rückrufen Zulieferer stärker zur Kasse bitten

Ford (USA) will bei eventuellen Rückrufen die Zulieferer künftig noch stärker als bereits in der Vergangenheit in die Verantwortung nehmen und anfallende Kosten abwälzen. In neuen Verträgen zwischen Autohersteller und Zulieferer ist außerdem festgehalten, dass Ford die Geschäftsbeziehung notfalls innerhalb von dreißig Tagen beenden könne. Im Rahmen von „Team Value Management“ (TVM) verpflichtet Ford die Zulieferer darüber hinaus, dem Autohersteller Einblicke in seine Kostenstrukturen zu geben. Was als Kooperation für die Erschließung von Kostenverringerungen proklamiert wird, könne – fürchten Zulieferer – als Waffe genutzt werden, um bei ihnen die Preise noch weiter zu drücken.

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