Passauer Hängepartie dauert an

Nach einem Bericht der Passauer Neue Presse zeigt sich Thomas Schwarz, Vorstand der neu gegründeten Schwarz AG, optimistisch , den Geschäftsbeginn „in den ersten Januartagen“ aufnehmen und bis Ende Januar 180 Menschen einstellen zu können. Der Geschäftsbetrieb soll in Passau und weiteren 34 Filialen fortgeführt, zehn Filialen sollen geschlossen oder an Interessenten abgegeben werden. Insgesamt sehe das Sanierungskonzept die Übernahme von 260 der bisherigen 380 Belegschaftsmitglieder „bis Ende April oder Mai 2004“ vor. Damit scheint Schwarz exakt dem von Bridgestone ausgearbeiteten Modell zu folgen, obwohl er bis dahin immer beteuert hatte, dass nach seinem Konzept die Arbeitsplatzsicherung für weit mehr Menschen in Aussicht genommen sei. Dass ein Sanierungskonzept aber noch nicht endgültig „steht“ – das hatte NRZ-Online am 22.12. gemeldet- wird auch von Thomas Schwarz eingeräumt. Er sieht aber keine durchgreifenden Probleme, sondern es bedürfe lediglich noch eines „Feintunings.“ Auch wegen der Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaft sei man noch in Verhandlungen. Die Zeitung schreibt unter Bezug auf Thomas Schwarz, dass den Gläubigern „in den nächsten Wochen ein Gesamtkonzept im Detail unterbreitet wird.“

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