Autobranche wittert erfolgreiches Jahr 2004

Mit gedämpftem Optimismus geht die deutsche Automobilindustrie ins neue Jahr. Wie der Branchenverband VDA meldet, erwarte man einen moderaten Zuwachs bei den Neuzulassungen von rund drei Prozent auf 3,35 Millionen Fahrzeuge, nachdem während der vergangenen vier Jahre die Absätze stagniert bzw. geschrumpft waren. „2004 wird ein Jahr der Trendwende sein“, erklärte VDA-Präsident Bernd Gottschalk der Frankfurter Allgemeinen. „Es wird ein besseres, aber kein durchgehend gutes Autojahr sein.“

Mit diesen Aussagen setzt sich Gottschalk von den optimistischeren Prognosen zahlreicher Institute ab, die ein Absatzwachstum von bis zu acht Prozent für das kommende Jahr für möglich halten. Der VDA-Präsident hingegen hält Zurückhaltung angesichts unveränderter Unsicherheiten unter den Konsumenten für angebracht. Auch die beschlossene Steuerreform werde keine zusätzlichen Anreize für die Inlandsnachfrage mit sich bringen. Ebenfalls in der amerikanischen Automobilindustrie soll es laut Frankfurter Allgemeine wieder aufwärts gehen. Die drei großen Autobauer General Motors, Ford und DaimlerChrysler blickten optimistisch in die Zukunft: die Aktienkurse steigen wieder an wie auch die monatlichen Absatzzahlen nach langer Zeit des Darbens.

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