Reifen Schwarz: Tote kann man nicht erschießen

Der gegen die Firma Reifen Schwarz GmbH & Co. KG von der Commerzbank Nürnberg gestellte Insolvenzantrag „greift nicht.“ Das hat jedenfalls Jura-Professor Altmeppen der Passauer Neuen Presse gesagt. Wenn die GmbH & Co. KG am 5. Dezember (Antragstag) nicht mehr existent gewesen sei, habe sich das Verfahren erledigt: „Tote kann man nicht noch mal erschießen.“ Das Unternehmen wird, das berichteten wir bereits gestern, derzeit in der Rechtsform der Offenen Handelsgesellschaft mit Gotthard Schwarz an der Spitze geführt. Nun wird ein „nachgebesserter Insolvenzantrag“ erwartet. Die Commerzbank schweigt zu den Vorgängen unter Hinweis auf das Bankgeheimnis. Schon in der Vergangenheit sah sich das Reifenhaus wiederholt gezwungen, die Rechtsform zu ändern. Die Mitarbeiter sollen ein „Ultimatum“ bis Ende der Woche verlängert haben. Die Firmenleitung soll sich „konkret äußern, ob von den Banken Geld fließt und die Mitarbeiter ihr Geld bekommen.“ Nach fruchtlosem Ablauf werde Insolvenzantrag gestellt werden, drohen die Mitarbeiter. Presseanfragen beantworten stets Thomas Schwarz oder Theres Schwarz. Diese führten die inzwischen offiziell beerdigte Firma. „Hardy“ Schwarz, Geschäftsführer der noch existenten Firma Reifen Schwarz, schweigt.

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