Challenge Bibendum 2004 in China

Der von Michelin unter dem Namen „Challenge Bibendum“ ins Leben gerufene Wettbewerb für umweltverträgliche Kraftfahrzeuge findet im kommenden Jahr bereits zum sechsten Mal statt. Vom 12. bis zum 14. Oktober 2004 wird diesmal erstmals China Schauplatz des – wie Michelin es nennt – „Informationsforums für zukunftsweisende Antriebstechnologien“ sein, das zuvor bereits in Frankreich (1998, 2000), Deutschland (2002) und den USA (2001, 2003) zu Gast war. Generelles Ziel der Challenge Bibendum ist es, Ressourcen schonende Antriebskonzepte unter realistischen, alltagsnahen Bedingungen zu testen.

Im Rahmen der Challenge Bibendum vergleichen die Teilnehmer – Automobilhersteller, Energie- und Kraftstoffzulieferer, Hochschulen, Technologie- und Forschungszentren sowie Vertreter aus Politik und der Medien – Fahreigenschaften, Komfort und Sicherheit von Kraftfahrzeugen, die mit zukunftsweisenden Technologien wie Elektro- und Hybridantrieb, Brennstoffzellen sowie erdgas-, biokraftstoff- und wasserstoffbetriebenen Verbrennungsmotoren ausgerüstet sind. Zu den weiteren Bewertungskriterien zählen Emissionen, Kraftstoffverbrauch, Handling und Geräuschentwicklung.

„Darüber hinaus wollen wir mit dem Wettbewerb in China einen signifikanten Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Mobilität in dieser wirtschaftlich prosperierenden Weltregion leisten“, erklärt Eric Jugier, Geschäftsführer von Michelin China. „Wir sind sehr erfreut, dass uns sowohl die chinesischen Behörden als auch die Stadt Shanghai ihre volle Unterstützung bei der Organisation der inzwischen sechsten Challenge Bibendum zugesagt haben.“

Laut Michelin fiel die Wahl für das Jahr 2004 auf Shanghai als Austragungsort, weil China hohe Wachstumsraten verzeichnet und einer der wichtigsten Zukunftsmärkte ist. Zahlreiche Automobilhersteller und Zulieferfirmen seien dort inzwischen präsent. Darüber hinaus ist Shanghai mit seiner neu gebauten Grand-Prix-Rennstrecke am 26. September 2004 Austragungsort des ersten Formel 1-Rennens in China.

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar

An Diskussionen teilnehmen
Hinterlassen Sie uns einen Kommentar!

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.