Kooperation für bessere Fahrzeugelektronik

Durch digitale Steuerungssysteme wurden Autos zwar sauberer, sicherer und komfortabler, doch inzwischen ist die Elektronik auch Pannenursache Nummer eins. Mit einer gemeinsamen Initiative wollen sechs deutsche Hersteller und Zulieferer das Computerchaos bekämpfen. Die Gruppe, in der sich die Autobauer BMW, DaimlerChrysler und Volkswagen sowie die Elektronikzulieferer Bosch, Continental Automotive Systems und Siemens VDO zusammenfanden, nennt sich AUTOSAR (Automotive Open System Architecture).

Für den Anfang erstellten die Mitglieder eine Prioritätenliste mit dem Ziel, Standardlösungen für grundlegende Systemfunktionen wie Karosserieelektronik, Motor, Sicherheit, Multimedia- und Telematik-Systeme zu finden. Damit soll erreicht werden, dass Elektronikteile und Software künftig leichter miteinander vernetzt, gewartet und repariert werden können.

Der Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) begrüßt dieses Vorhaben, weil es nicht so weiter gehen konnte, dass jeder Fahrzeughersteller und Zulieferer sein eigenes elektronisches Süppchen kocht und Fahrzeuglenker zunehmend unter den daraus resultierenden Pannen zu leiden haben. Zudem ist zu hoffen, dass Standardisierungen nach dem Motto „Elektronik von der Stange“ den Autofahrern beim Kauf und bei Reparaturen Geld sparen helfen, weil die Anbieter dann günstiger kalkulieren können.

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