Titan wittert Morgenluft

Der amerikanische EM-/AS-Reifen- und Felgenhersteller Titan International, Inc. (Quincy, Illinois) hat nach vielen schlechten Quartalsergebnissen endlich mal wieder einen Aufwärtstrend zu verzeichnen: Zwar seien die Rohstoffkosten und die Personalaufwendungen gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent gestiegen, aber der Verlust (jew. Vorsteuerergebnis) konnte mit 12,6 Millionen Dollar im Zeitraum Juli bis September 2003 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum (21,9 Mio. Minus) deutlich gesenkt werden. In den ersten neun Monaten addierte sich der Verlust allerdings auf 27,4 und damit höher als im Vorjahr (25,2 Millionen Dollar).

Den Quartalsumsatz steigerte Titan um 6,2 Prozent auf 111,2 Millionen und den 9-Monats-Umsatz um 4,8 Prozent auf 371,2 Mio. US-$. Bemerkenswert: Titan hat bei den Segmenten AS und EM eine kräftige Verschiebung zu verzeichnen. Die Zuwachsraten im Bereich EM übertreffen den Umsatzanstieg im AS-Bereich deutlich, so dass Titan jetzt fast 40 Prozent seines Umsatzes im EM- und nur noch gut 60 Prozent in AS-Sektor erlöst.

Das Quartalsergebnis ist auch durch einmalige Kosten in Höhe von 1,7 Millionen Dollar belastet, die für die Konzentration der Reifenfertigung im Werk Des Moines (Iowa) aufgewendet werden mussten. Die Produktion im Werk Brownsville (Texas) wurde eingestellt, der Standort wird aber weiterhin als Lager und Distributionszentrum genutzt. Insgesamt habe der Konzern die „richtige Richtung“ eingeschlagen, so Titan-Präsident und -CEO Maurice Taylor Jr.

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