„Lasst uns Rennen fahren“

Der Sport soll wieder in den Mittelpunkt gerückt werden, so Michelins Motorsportchef Pierre Dupasquier aus Anlass des Regelstreites, der die letzten Tage beherrscht hatte: „Lasst uns Rennen fahren“, zitiert ihn der Sport-Informations-Dienst (sid).

Dupasquier freut sich einerseits, dass nach der vor wenigen Tagen erfolgten Abnahme und Freigabe der von Michelin präsentierten Reifen durch den Automobil-Weltverband FIA die Vorwürfe der Illegalität vom Tisch sind. Andererseits lässt ihn die ganze Diskussion noch nicht los: „Ich verstehe, dass Ferrari nicht verlieren will. Sie waren nach dem Rennen in Ungarn enttäuscht. Aber es gab keinen Grund, uns so anzugreifen.“

Die Scuderia Ferrari hatte Fotos, die Reifenpartner Bridgestone gemacht haben soll, bei der FIA vorgelegt, auf denen angeblich zu erkennen gewesen sei, dass die von BMW-Williams und McLaren-Mercedes gefahrenen Michelin-Vorderreifen während und nach dem Rennen breiter als die erlaubten und vor dem Start gemessenen 270 mm waren. Die FIA hatte daraufhin angekündigt, im Gegensatz zu der bisherigen Praxis nicht nur vor, sondern auch nach dem Rennen die Breite der Lauffläche vermessen zu wollen.

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