Sicherheitsoffensive der Continental AG wird fortgesetzt

Die Continental AG will die im November 2002 mit der Ergebnisvorstellung der von ihr in Auftrag gegebenen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts EMNID gestartete Sicherheitsoffensive rund um Fahrzeugsysteme wie ABS, ESP usw. weiter fortsetzen. Das hat Manfred Wennemer, Vorstandsvorsitzender der Continental AG, im Rahmen der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt/Main angekündigt. „Es ist wichtig, dass die Autofahrer über das enorme Potenzial modernster Sicherheitssysteme Bescheid wissen“, so Wennemer, der in diesem Zusammenhang auch auf Studien verschiedener Autohersteller verwies, denen zufolge allein durch ESP die Zahl der Schleuderunfälle um 25 bis 35 Prozent verringert werden könne. Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) lasse dies wiederum einen Rückgang von Unfällen mit Personenschaden um mindestens zehn bis zwölf Prozent erwarten.

Auch in den USA hat Continental in Washington D.C. eine Aufklärungskampagne zum Thema ESP gestartet: Ein Super-Truck mit einem Simulator ist durch mehr als ein Dutzend amerikanischer Großstädte unterwegs, um die Wirkung des Systems zu demonstrieren. Hintergrund: In den USA werden Conti-Angaben zufolge weniger als zehn Prozent der Neuwagen mit ESP ausgerüstet, während es in Deutschland nahezu 60 Prozent sind. Dabei seien in den USA nach einer Statistik der Verkehrssicherheitsbehörde NHTSA Fahrzeugüberschläge vor allem von Pick-up-Trucks für 23 Prozent der Todesfälle bei Unfällen verantwortlich, obwohl sie nur an drei Prozent beteiligt sind. „Wir können dort mit unseren Sicherheitssystemen noch viel erreichen“, umreißt der stellvertretende Conti-Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Ziebart angesichts dessen die Ziele seines Unternehmens.

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