30 Prozent Gewinnzuwachs beflügelt Bridgestone

Im ersten Halbjahr 2003 hat Bridgestone seine Gewinne dank gestiegener Umsätze um rund 30 Prozent steigern können. Das teilte der japanische Reifenhersteller jetzt in Tokio mit. Damit übertraf das Unternehmen sogar seine noch im Juni nach oben verbesserten Gewinnprognosen leicht. Nachdem der Konzern während der ersten sechs Monate des vergangenen Jahres bereits einen Gewinn von 24,38 Milliarden Yen (180,8 Mio. Euro) erwirtschaftete, zeigen in diesem Jahr 31,96 Milliarden Yen (237 Mio. Euro) den Erfolg des Reifenherstellers: plus 30,6 Prozent.

Dabei sank der operative Gewinn allerdings um 2,5 Prozent auf 71,31 Milliarden Yen (528,9 Mio. Euro); der Umsatz stieg unterdessen um 1,7 Prozent auf 1,11 Billionen Yen (8,23 Mrd. Euro). Die Entwicklung des operativen Gewinns verlief auf den verschiedenen Märkten allerdings sehr unterschiedlich. Während in Japan immerhin noch eine Steigerung von einem Prozent erzielt werden konnte, gingen die operativen Gewinne in Nordamerika um 53,1 Prozent zurück. In Europa allerdings stiegen sie um 121,2 Prozent (!); im asiatisch-pazifischen Raum konnte noch ein Plus von 18,7 Prozent verzeichnet werden.

Als Grund für den guten Geschäftsverlauf nannte das Unternehmen vor allem die Exporte nach Asien und den Mittleren Osten sowie die Umsatzentwicklung in Europa und den USA, hier insbesondere im hochprofitablen Ersatzmarkt. Ende Juni hatte Bridgestone seine konservative Gewinnprognose für die sechs Monate angehoben; für das Gesamtjahr erhöhte Bridgestone angesichts einer starken Umsatzerwartung seine Gewinnprognose und rechnet mit einem Nettogewinn von 80 Milliarden Yen (593,3 Mio. Euro) – dies wäre ein Anstieg um 76 Prozent zum Vorjahr. Analysten gehen aber davon aus, dass das zweite Halbjahr bei Bridgestone voraussichtliche weniger rosig ausfällt als die erste Jahreshälfte. Schließlich habe Bridgestone im ersten Halbjahr vor allem dank des Aufbaus von Lagerbeständen hohe Exportlieferungen verzeichnet, sagten Branchenexperten.

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