Verstärkte Straßenschäden durch Super-Single-Reifen befürchtet

In ihrer Ausgabe 15/2003 schreibt die Zeitschrift “AUTO Straßenverkehr”, dass eine Super-Single-Bereifung bei Lkw dank ihres um rund 50 Kilogramm geringeren Gewichtes gegenüber konventioneller Zwillingsbereifung zwar weniger Rollwiderstand biete und den Kraftstoffverbrauch senke. Da die neuen Breitreifen für Lkw aber eine geringere Aufstandsfläche hätten als die altbekannten Zwillingsreifen, würden sie sich tiefer in den Asphalt drücken und damit die Problematik von Straßenschäden weiter verschärfen. Als Hauptverursacher der Schäden sieht das Blatt nämlich vor allem den Schwerlastverkehr. “Die schweren Lastwagen fahren unsere Autobahnen in Grund und Boden”, wird jedenfalls Thomas Hessling vom ADAC in einem Beitrag unter dem Titel “Die Asphaltknacker” zitiert. Ein einziger 40-Tonner mit einer Achslast von bis zu 11,5 Tonnen belastet demzufolge den Asphalt genauso stark wie 60.000 Autos. Neben den Super-Singles sieht “AUTO Straßenverkehr” durch die “in Europa angedachte Erhöhung der Achslast auf 13 Tonnen” und die erwartete Zunahme des Schwerverkehrs um 60 bis 65 Prozent in den nächsten Jahren weitere Probleme auf die Qualität des deutschen Straßennetzes zukommen.

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