European Truck Racing Cup 2003 auf serienmäßigen Lkw-Reifen

Nachdem Continental als langjähriger Reifenpartner im European Truck Racing zum Ende der letzten Saison das Engagement in dieser Motorsportserie eingestellt hatte, musste die FIA das Thema der Bereifungen für die Renntrucks neu regeln. Nach Aussagen von Goodyear wurden im Zuge dieser Neuregelung sowohl die bislang noch verwendeten Conti-Pneus als auch mit einer speziellen Gummimischung runderneuerte Reifen aus Frankreich verboten. Vielmehr habe die FIA entschieden, dass in der seriennahen Klasse nun serienmäßige Lkw-Reifen zum Einsatz kommen sollen. So geschehen bereits beim Saisonauftakt in Estoril/Portugal, wo der letztjährige Vizeeuropameister Lutz Bernau auf einem Goodyear-Serienpneu der Dimension 315/70 R22,5 RHS – abgeraut auf Rennprofiltiefe – antrat und damit gleich viermal als erster über die Ziellinie fuhr. “Der 315/70 R22,5 RHS von Goodyear eröffnet für den Begriff ‚Traktion’ eine ganz neue Dimensionen”, so Bernau. “In der Szene kursiert sogar das Gerücht, Goodyear habe bei diesem Reifen eine neuen Gummimischung eingesetzt.” Allerdings rutschte der MAN-Pilot durch eine im Nachhinein verhängte Zeitstrafe in einem der Rennen auf den zweiten Platz zurück. ”In der Tat zeichnen sich diese Lkw-Pneus durch eine Brems-Performance aus, mit der hervorragende Rundenzeiten erzielt werden können”, urteilt auch Jochen Clahsen, Manager Sales & Marketing Lkw-Reifen bei Goodyear. Der Reifen sorge darüber hinaus für einen äußerst geringen Rollwiderstand und bestes Beschleunigungsverhalten. “Zwei Drittel der Teams, die in Estoril gestartet sind, haben sich schon an uns gewandt und wollen ebenfalls auf diesen Reifen setzten”, sagt Clahsen.

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